Sonntag, 1. November 2009

Die Naturschutzgebiete von Hamburg im Internet

Im Oktober 2009 hat der Stadtstaat Hamburg sein 30. Naturschutzgebiet ausgewiesen, das Naturschutzgebiet Rothsteinmoor beim Flughafen in Langenhorn. Das Gebiet ist ein ca. 9 Hektar großes Restmoor. In Hamburg stehen jetzt 6.132 Hektar als Naturschutzgebiet unter Schutz, das sind mehr als 8 Prozent der Landesfläche. Und das Erfreuliche ist, dass gemäß der Erklärung des Senats der Hansestadt die Ausweisung von Naturschutzgebieten auch in der Zukunft weitergehen soll.

Der Anteil von 8 Prozent ist bundesweit beachtlich; im Stadtstaat Bremen sowie im Bundesland Berlin beträgt der entsprechende Wert gerade einmal 2 oder 3 Prozent. Und auch in den großen Flächenländern der Bundesrepublik sieht es nicht viel besser aus.

Es wird somit Zeit, einmal im Internet nach den Naturschutzgebieten Hamburgs zu sehen. Hierzu geht man auf die Seite des Stadtstaats Hamburg www.hamburg.de



In der oberen Hälfte der Startseite befinden sich veschiedene Schaltflächen. Man klickt die Schaltfläche "Bürgerservice" an. Darauf erscheint ein roll down menu mit verschiedenen Themen. Hier klickt man das Thema "Umwelt" an. Jetzt sieht man rechts oben einen Rahmen, in dem verschiedene Unterthemen aufgelistet werden. Das jetzt interessierende Thema ist "Naturschutz". Als nächstes erscheint rechts oben das Unterthema "Schutzgebiete". Und noch einmal geht es weiter zum Unterthema "Naturschutzgebiete".

Klickt man dieses Unterthema an, ist man am Ziel. Auf der nun erscheinenden Seite sind alle Naturschutzgebiete Hamburgs aufgelistet (das 30. ist zur Zeit noch nicht darunter). Es gibt auch eine interaktive Karte, die zur Zeit zwar auf dem Bildschirm erscheint, aber ihre Interaktivität gerade eingebüßt hat. Man ist dabei, dies zu reparieren.

Klickt man eines der Naturschutzgebiete an, erhält man umfangreiche Informationen über das Gebiet, über die Flora und Fauna sowie über die Anreise auch mit dem öffentlichen Verkehr. Bei der Fülle der Schutzgebiete und der Fülle der verfügbaren Informationen wird es kaum möglich sein, bei einem Hamburg-Aufenthalt alles zu besichtigen.

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