Mittwoch, 12. Mai 2010

Italien`s Nationalparks in Zahlen


24 Nationalparks gibt es bereits in Italien. Sie umfassen ca. 8 Prozent der Landesfläche, eine für europäische Verhältnisse große Zahl. Hier ein paar weitere Zahlen und Fakten zu den Nationalparks in Italien:

Fläche
Der flächengrößte Nationalpark ist Cilento e Valle di Diano in der Region Kampanien mit einer Fläche von 1.810 km².
Der flächenkleinste Nationalpark ist Cinque Terre in der Region Ligurien mit einer Fläche von 38 km².


Jahr der Ausweisung
Der älteste Nationalpark ist der Gran Paradiso Nationalpark, der im Jahr 1922 geschaffen wurde.
Der jüngste Nationalpark ist Appenino-Lucano - Val d`Agri - Lagonegrese (2007).
Die drei vor dem Zweiten Weltkrieg ausgewiesenen Nationalparks Gran Paradiso (1922), Abruzzo. Lazio e Molise (1923) und Stilfer Joch (1935) nennt man auch die historischen Nationalparks.

Regionen
Die Regionen Toskana, Lazium, Sardinien, Abruzzen und Kalabrien verfügen jeweils über 3 Nationalparks.
Die Regionen Friaul Julisch Venetien und Sizilien verfügen noch nicht über einen Nationalpark. 8 Nationalparks erstrecken sich über mehr als eine Region.

Großlandschaften
4 Nationalparks befinden sich in den Alpen. 3 Nationalparks befinden sich auf oder um Sardinien. 4 Nationalparks befinden sich in den Abruzzen.

PAN-Parks   
Der Nationalpark Majella ist zur Zeit der einzige Nationalpark Italiens, der von der PAN-Parks-Organisation zertifiziert worden ist.

Unesco Welterbe
Der Nationalpark Belluneser Dolomiten ist als zur Zeit einziger Nationalpark Bestandteil des UNESCO-Weltnaturerbes (Dolomiten).
Der Nationalpark Cilento e Valle de Diano ist Betandteil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Unesco-Biosphärenrervate
Die Nationalparks Arcipelago Toscano, Vesuv, Cilento e Vallo di Diano und Circeo sind gleichzeitig ganz oder teilweise Biosphärenreservate der Unesco.

Besonderheiten
Der Nationalpark Val Grande in der Region Piemont gilt als das größte Wildnisgebiet Italiens.
Der Nationalpark Stilfser Joch in den Regionen Lombardei und Südtirol / Trentino ist der flächengrößte der vier Alpennationalparks.
Der Gran Paradiso - Nationalpark in den Regionen Aostatal und Piemont umfasst den höchsten Punkt aller Nationalparks in Italien, den Gran Paradiso mit einer Höhe von 4.061 m ü NN.
Drei Nationalparks umfassen auch Meeresfläche, der Nationalpark Arcipelago di La Maddalena auf Sardinien, der Nationalpark Arcipelago Toscano und der Nationalpark Asinara, ebenfalls auf Sardinien. Davon hat der Nationalpark Arcipelago Toscano mit 56.766 Hektar die größte Meeresfläche.  



 Der Krater des Vesuv, gesehen vom Weg am Kraterrand: der 72,59 km² große und im Jahr 1991 gegründete Nationalpark Vesuv ist der zweitkleinste Nationalpark Italiens. Der Park befindet sich inmitten eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Italiens, was ihn umso wertvoller macht.
 

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