Mittwoch, 13. Oktober 2010

Wild Europe Partnership äußert sich zur zukünftigen EU-Biodiversitätsstrategie

Bereits im Post vom 24.09.2010 war die Umfrage der EU zur zukünftigen EU-Biodiversitätsstrategie das Thema.

Der Wild Europe Partnership, eine Vereinigung von Organisationen, zu denen auch die PAN-Parks-Stiftung gehört, hat jetzt ihre Vorstellungen zur zukünftigen Biodiversitätsstrategie an die EU herangetragen. Wesentlich für die Wild Europe Partnership ist, dass zukünftig auch die Schutzgebietskategorie des Wildnisgebiets eine wichtige Rolle bei der EU-Biodiversitätsstrategie spielen wird.


Im Einzelnen führt die Vereinigung aus:

Wildnis ist ein einmaliger Bestandteil unseres Naturerbes. Sie repräsentiert nur einen ganz kleinen Teil des europäischen Kontinents - ca. 1 Prozent - einen Teil, der zudem weiter zurückgeht. Viele Wildnisgebiete sind bedroht durch industrielles Holzfällen, Infrastrukturprojekte, Klimawandel und andere Faktoren.

Gleichzeitig gibt es in Europa noch nie dagewesene Möglichkeiten, große Gebiete zu Wildnisgebieten mit Prozessschutz hin zu entwickeln. Diese Gebiete können durch ökologische Korridore zu einem funktionierenden Gesamtsystem verbunden werden.

Wegen ihrer Größe, relativen Abgeschiedenheit und ihrem Naturzustand können Wildnisgebiete die Effektivität des Natura 2000 - Schutzgebietsnetzwerks stärken und ein Schlüsselelement in der grünen Infrastruktur Europas werden. 

Wenn Wildnisgebiete richtig gemanaged und wiederhergestellt werden, können sie auch bedeutende Nutzen für die Umwelt, für die Wirtschaft, für das Zusammenleben und für die Kultur schaffen - für die Gemeinden vor Ort, für Landbesitzer und für die Gesellschaft insgesamt.  

Näheres gibt es auf der Seite von PanParks: www.panparks.org und dort unter more news

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