Mittwoch, 7. September 2011

Schweizer Bundesamt für Umwelt genehmigt neun weitere Pärke

Die Schutzgebietskategorie der Pärke - so ist in der Schweiz die Mehrzahl des Worts Park - ist in diesem Land noch vergleichsweise jung. Aber deshalb gibt es auf diesem Gebiet immer noch eine stürmische Entwicklung. Das Bundesamt für Umwelt der Schweiz hat Anfang September 2011 acht weiteren Gebieten das Label Regionaler Naturpark verliehen sowie die Errichtung eines weiteren Nationalparks gutgeheißen. Damit können diese Pärke zukünftig mit Fördermitteln für die Errichtung bzw. den Betrieb rechnen.

Bei den Pärken gibt es in der Schweiz drei Untergruppen. Dies sind der Nationalpark, der Wildniserlebnispark (ein großstadtnahes Wildnisgebiet) und der regionale Natupark.

Vor der jetzt erfolgten Anerkennung weiterer Pärke waren bereits die folgenden Pärke in Betrieb: 


Nationalpark: Schweizerischer Nationalpark (Kanton Graubünden)
Wildniserlebnispark: Sihlwald (Kanton Zürich)
Regionaler Naturpark: Unesco-Biosphäre Entlebuch (Kanton Luzern), Thal (Kanton Solothurn), Biosfera Val Müstair (Kanton Graubünden) 

Den folgenden acht Regionalen Naturpärken wird jetzt das Label verliehen:
Landschaftspark Binntal (Kanton Wallis)
Chasseral (Kantone Bern / Neuenburg)
Diemtigtal (Kanton Bern)
Gantrisch (Kantone Bern / Freiburg)
Ela (Kanton Graubünden)
Gruyere Pays d`Enhaut (Kantone Waadt / Freiburg)
Jurapark Aargau (Kantone Aargau / Solothurn)
Thunersee - Hohgant (Kanton Bern)

Das Projekt Parco nazionale del Locarnese (Kanton Tessin) ist nun als Nationalparkprojekt anerkannt worden. Dieser neue Nationalpark soll sich auf das Gebiet westlich von Ascona zwischen dem Lago Maggiore im Süden und dem Centovalli und Valle Onsernone im Norden erstrecken.

Bereits vor einiger Zeit ist ein weiteres Nationalparkprojekt anerkannt worden: Adula (Kantone Graubünden und Tessin).  

Weitere Kandidaten für Regionale Naturpärke sind: Beverin, Doubs, Jura Vaudois, Pfyn-Finges und Val d`Herens. 
   

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