Freitag, 11. Mai 2012

Donau-Zollernalb-Weg im Naturpark Obere Donau


Der Donau-Zollernalb-Weg ist ein vom Deutschen Wanderverband mit dem Label "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifizierter Weitwanderweg im südwestlichen Baden-Württemberg. Der Weg führt mit zehn Tagesetappen durch das Obere Donautal und über die Zollernalb. Zusammen mit dem ebenfalls zertifizierten Donauberglandweg, der über die höchsten Punkte der Südwestalb führt, ergibt sich eine Rundtour in 14 Tagesetappen über die Südwestalb.

Der Donau-Zollernalb-Weg beginnt in Beuron im Donautal. Das im wildromatischen Donautal gelegene Koster Beuron gehört zu den schönsten Orten in Baden-Württemberg. Das Ende des Weges ist auf dem Lemberg, dem höchsten Gipfel der Schwäbischen Alb. Sowohl der Donau-Zollernalb-Weg als auch der Donauberglandweg verlaufen zum größten Teil im Naturpark Obere Donau.


Der 135.000 Hektar große Naturpark Obere Donau ist einer von sieben Naturparks in Baden-Württemberg. Er umfasst weite Teile der südwestlichen Schwäbischen Alb sowie das großartige Durchbruchstal der Donau durch die Juratafel der Schwäbischen Alb. In diesem Tal befinden sich die höchsten Felsen Deutschlands außerhalb der Alpen.

Der Donau-Zollernalb-Weg ist hervorragend markiert und beschildert. An allen Wegverzeigungen finden sich Schilder mit dem Standort, der Höhe über NN und den nächsten Zielen mit Entfernungsangabe. Das Zeichen des Donau-Zollernalb-Wegs, ein Kreisring in grüner und blauer Farbe, ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden.
Die Beschilderung im Verlauf des Donau-Zollernalb-Wegs ist hervorragend.
Das Zeichen des Donau-Zollernalb-Wegs ist im gesamten Wegverlauf jeweils im Abstand von wenigen hundert Metern vorhanden.



Das sehenswerte Kloster Beuron liegt im wildromantischen Oberen Donautal. Hier beginnt der Donau-Zollernalb-Weg und endet der Donauberglandweg.
Im Oberen Donautal finden sich die größten Felsbildungen in Deutschland außerhalb der Alpen, hier der Josefinenfelsen (links) und der Altstadtfelsen.
Blick vom Rauhen Stein ins Donautal: Straße und Bahnlinien werden teilweise in Tunnels geführt. Auf der gegenüberliegenden Talseite sieht man oberhalb der Felsen die Burg Wildenstein, die heute als Jugendherberge ausgebaut ist. Möglicherweise rätselt man, wie die schmale, junge Donau dieses relativ breite Durchbruchstal im Juragestein schaffen konnte. Des Rätsels Lösung liegt viele Millionen Jahre zurück. Vor dem Einbruch des Oberrheingrabens und dem Vordringen des Rheins entwässerte die Donau große Teile der heutigen Schweiz (Aare, Limmat, Reuss) und war damals an der Stelle im Bild ein viel größerer Fluss als heute.

  

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