Mittwoch, 26. September 2012

Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental im Bregenzerwald

Das Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental ist mit einer Fläche von ungefähr 7.500 Hektar das größte Naturschutzgebiet im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Naturschutzgebiet wurde im April 1979 verordnet.

Das Schutzgebiet umfasst fast das gesamte Mellental, ein westliches (linkes) Seitental des Tals der Bregenzerache. Auch Teile des ins Alpenrheintal entwässernden Ebniter Tals gehören zum Naturschutzgebiet.


Leider sind in den Verordnungen des Bundeslandes Vorarlberg zu den Schutzgebieten die Flächengrößen nicht angegeben. Auch in den Informationen zu den Schutzgebieten auf der Internetseite von Vorarlberg fehlen diese Daten. Damit ist man in Bezug auf die Größe des Schutzgebiets auf Schätzungen angewiesen.

Positiv zu vermerken ist die Größe des Naturschutzgebiets. Eher negativ zu Buche schlägt die teilweise intensive Alpwirtschaft, die im Gebiet betrieben wird und die nicht ohne Folgen für die Vegetation und den Zustand der Gewässer bleibt. Unklar sind auch die Gründe, die zur bestehenden Abgrenzung des Naturschutzgebiets geführt haben. Es wird nicht vollständig klar, was die Identität des Naturschutzgebiets ausmacht und was das Naturschutzgebiet von den angrenzenden Gebieten unterscheidet.

Im Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental gibt es nahezu ungezählte Wandermöglichkeiten. Einer der bekanntesten und aussichtsreichsten Berge Vorarlbergs, der Hohe Freschen, befindet sich am Rand des Gebiets. Das nachfolgende Bildmaterial stammt von der Bergwanderung im Gebiet nördlich der Furkajochstraße.

Wie kommt man hin?
Ausgangspunkt der Bergwanderung ist die Furkajochstraße, die Verbindungsstraße zwischen dem Bregenzerwald (Damüls) und dem Laternser Tal (Laterns). Östlich der Passhöhe des Furkajochs zweigt ein Zufahrtsweg zur Portlaalpe von der Furkajochstraße ab. An der Abzweigung befinden sich einige Parkplätze.

Im Gebiet unterwegs

Die den Bildern zugrundeliegende Bergwanderung verläuft wie folgt: Portlaalpe, Portla Fürkele, Portlakopf, Portlahorn, Sünser Joch, Sünser Kopf, Sünser Spitze, Sünser See, Sünsalpe, Portla Fürkele, Portlaalpe, Furkajochstraße. Je nach der Gehgeschwindigkeit und den eingelegten Pausen ist dies eine Halbtagestour oder eine Tagestour.         

Beschilderung an den Außengrenzen des Naturschutzgebiets Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick von der Furkajochstraße auf die Portlaalpe und auf den Portlakopf
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick vom Portla-Fürkele in Richtung Norden auf die Sünser Spitze (links der Bildmitte) und die Sünsalpe
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick vom Portlakopf über das oberste Mellental hinweg auf den Hohen Freschen (rechts der Bildmitte)
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick vom Portlakopf auf den Gerafalben (links der Bildmitte)
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick vom Portlahorn auf Sünser Spitze und Sünser See (links hinten)
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick vom Sünser Joch auf Sünser Spitze und Sünser See
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: In der Nähe des Grats zwischen dem Sünser Kopf und der Sünser Spitze
Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental: Blick von Osten auf den Sünser See

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