Sonntag, 11. August 2013

Naturdenkmal Liechtensteinklamm im Salzburger Land

Die Liechtensteinklamm zählt zu den bedeutendsten Klammen der Alpen und zu den herausragendsten Naturdenkmälern des österreichischen Bundeslandes Salzburg.

Die zum Gemeindegebiet von Sankt Johann im Pongau gehörende Liechtensteinklamm wurde bereits im Jahr 1942 zum Naturdenkmal erklärt. Eine Neuverordnung erfolgte im Jahr 1974. Das Naturdenkmal hat eine Fläche von 25,0277 Hektar. Es umfasst einen Geländestreifen von jeweils 50 Metern auf beiden Seiten der Großarler Ache. Gemäß der Naturschutzverordnung sind Maßnahmen, die den Wasserlauf in der Liechtensteinklamm beeinträchtigen, zu verhindern, auch wenn diese außerhalb der Fläche des Naturdenkmals vorgenommen werden.


Die Länge der Liechtensteinklamm beträgt ca. 4.000 Meter. Eine künstliche Steiganlage erschließt ca. 1.000 Meter der Klamm. Vom Ende des Steiges muss man wieder zum Anfangspunkt zurückkehren. Eine Möglichkeit, die Schlucht zu durchqueren, gibt es nicht. Die Klamm ist nach dem Fürsten Johann II. von Liechtenstein benannt, der einen wesentlichen Geldbeitrag zur Erschließung der Klamm leistete.

Wie kommt man hin?
Über die Tauernautobahn A10 fährt man bis zur Anschlussstelle Knoten Pongau. Auf der Pongau-Schnellstraße geht es dann an Bischofshofen vorbei bis St. Johann Süd. Von dort kommt man in 4 Kilometern zur Liechtensteinklamm.

Die Bahn hält im Verlauf des Bahnlinie Bischofshofen - Wörgl bzw. der Tauernbahn in St. Johann im Pongau und Schwarzach-St. Veit. Von beiden Bahnhöfen kann man in ca. einer Stunde zum Liechtensteinklamm wandern.

Im Gebiet unterwegs
Die Liechtensteinklamm ist nur jeweils von Mai bis Oktober geöffnet. Es wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Der Weg in die Klamm ist ein Stichweg, der ca. einen Kilometer lang ist und bis zu einem Wasserfall führt.        

Eine Steiganlage führt auf Stegen und durch Tunnel durch die Liechtensteinklamm.
Strudellöcher in der Liechtensteinklamm
Der Steg über die Großarler Ache ist zum Schutz vor Steinschlag mit einem Netz gesichert.
Die Felswände in der Liechtensteinklamm sind teilweise so eng, dass kaum Tageslicht auf den Boden gelangt.
Die Großarler Ache muss sich durch hartes Kalk- und Schiefergestein ihren Weg bahnen.
Wasserfall am Ende des begehbaren Teils der Liechtensteinklamm


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