Freitag, 18. April 2014

Fortschritte bei den Meeresschutzgebieten der Ostsee

Zwischen den Jahren 2004 und 2013 ist der Anteil der geschützten Meeresfläche der Ostsee von 3,9 auf 11,7 Prozent gestiegen. Dies hat die HELCOM (Helsinki-Konvention zum Schutz der Ostsee) in einem Bericht bekanntgegeben. Damit ist das 10 Prozent-Ziel für Schutzgebiete der UN-Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt im Bereich der Ostsee bereits überschritten. Jedoch ist das Schutzgebietssystem der Ostsee noch nicht ausreichend kohärent.

Die Meeresschutzgebiete der Ostsee tragen das Kürzel BSPA (Baltic Sea Protected Areas). Die ersten BSPA`s wurden im Jahr 1994 ausgewiesen. Mit Stand Juni 2013 gibt es insgesamt 163 BSPA`s. Sie bedecken eine Fläche von insgesamt 53.642 km². Davon sind 48.392 km² Meeresfläche. Dies teilt sich wie folgt auf die einzelnen Staaten auf:

Dänemark: 66 BSPA`s, Gesamtfläche 11.181 km²
Deutschland: 12 BSPA`s, Gesamtfläche 5.840 km²
Estland: 7 BSPA`s, Gesamtfläche 7.192 km²
Finnland: 22 BSPA`s, Gesamtfläche 5.798 km²
Lettland: 7 BSPA`s, Gesamtfläche 4.364 km²
Litauen: 6 BSPA`s, Gesamtfläche 1.393 km²
Polen: 9 BSPA`s, Gesamtfläche 8.052 km²
Russland: 6 BSPA`s, Gesamtfläche 1.435 km²
Schweden: 28 BSPA`s, Gesamtfläche 8.387 km²

Es wird erwartet, dass auch zukünftig weitere BSPA`s ausgewiesen werden.    


www.helcom.fi

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