Samstag, 7. März 2015

Sila-Nationalpark in Italien will Unesco-Weltnaturerbestätte werden

Der Sila-Nationalpark in der italienischen Region Kalabrien will die fünfte Weltnaturerbestätte Italiens werden. In Kürze sollen die offiziellen Bewerbungsunterlagen an die Unesco gesandt werden.

Die Sonderbeauftragte des Parks, Prof. Sonia Ferrari, sagte zur Bewerbung: "Der Nationalpark Sila treibt mit seinen Naturwerten - vor allem der larizischen Kiefer sowie der außergewöhnlichen Geotope - eine vielversprechende Bewerbung als Unesco-Weltnaturerbestätte voran. Die Auszeichnung als Welterbestätte ist eine einmalige Gelegenheit, das Gebiet sozio-ökonomisch zu entwickeln, vor allem in touristischer Hinsicht. Zudem ist dies eine Gelegenheit, Zugang zu nationalen, internationalen, EU- sowie privaten Finanzierungsinstrumenten zu erhalten."    


Der Sila-Nationalpark befindet sich seit dem 31.01.2012 mit seiner gesamten Fläche von 73.695 Hektar auf der Vorschlagsliste (tentative list) Italiens für neue Welterbestätten. Insgesamt umfasst die aktuelle Vorschlagsliste Italiens zur Zeit 40 Stätten, von denen die Mehrzahl Kulturstätten sind.

Sila ist einer von 24 Nationalparks in Italien. Der Park wurde im Jahr 1997 eingerichtet. Der Park umfasst Berg- und Hügellandschaften mit großen Wäldern im Zentrum von Kalabrien und erinnert bisweilen an Mittelgebirge nördlich der Alpen. Das Gebiet erreicht eine Höhe von 1.928 m ü NN.

Erst im Jahr 2014 ist der Sila-Nationalpark von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt worden.  

In Italien gibt es zur Zeit vier Weltnaturerbestätten. Das sind die Äolischen Inseln (seit 2000), der Monte San Giorgio (staatenübergreifende Weltnaturerbestätte Italien/Schweiz, in Italien seit 2010), die Dolomiten (seit 2009) und der Ätna (seit 2013).

Siehe auch:
Sila in Kalabrien ist neues Unesco-Biosphärenreservat im Post vom 12.10.2014 in diesem Blog
Vulkan Ätna ist eine von fünf neuen Weltnaturerbestätten im Post vom 22.06.2013

    

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