Sonntag, 27. September 2015

Jahresbericht 2014 der NABU-Stiftung weist über 16.000 Hektar Stiftungsflächen aus

Der Flächenbesitz der NABU-Stiftung in Deutschland ist im Jahr 2014 auf über 16.000 Hektar angestiegen. Das weist der vor kurzem herausgegebene Jahresbericht 2014 der NABU-Stiftung aus.

Im Jahr 2014 konnten 388 Hektar Naturschutzfläche zugekauft werden. Damit besitzt die NABU-Stiftung jetzt insgesamt 16.191 Hektar Fläche. Den größten Anteil an den neu erworbenen Flächen stellen die BVVG-Flächen (BVVG = Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH) dar. 


Unter anderem kaufte die NABU-Stiftung die Flächen Biesenthaler Becken (12,3 Hektar, Brandenburg), Breitenteichische Mühle (16 Hektar, Brandenburg), Piepergrund (11,6 Hektar, Brandenburg), Stobbertal (14,7 Hektar, Brandenburg), Zichower Wald (24,3 Hektar, Brandenburg), Allerwiesen bei Schwarmstedt (14 Hektar, Niedersachsen), Eichert (8,4 Hektar, Thüringen), Felchowseegebiet (18 + 61 Hektar, Brandenburg), Gülper See (3,97 Hektar, Brandenburg), Klobichsee (25 Hektar, Brandenburg), Liebenauer Kiesgruben (2,1 Hektar, Niedersachsen), Mockernsche Wäldchen (5,5 Hektar, Thüringen), Oderhänge Mallnow (18 Hektar, Brandenburg), Rothenstein (48 Hektar, Thüringen), Sprotteaue (17 Hektar, Thüringen), Sulinger Moor (4,9 Hektar, Niedersachsen), Trockenrasen Jamikow (17,85 Hektar, Brandenburg), Truppenübungsplatz Trampe (10,5 Hektar, Brandenburg), Weinberg bei Kachstedt (5,2 Hektar, Thüringen), Wölpener Torfwiesen (5,7 Hektar, Sachsen). 

Insgesamt wurden im Jahr 2014 56 Flächen in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erworben. Sofern die erworbenen Flächen naturnahe Lebensräume darstellen, werden sie sofort aus der wirtschaftlichen Nutzung entlassen. Naturferne Forste werden zu naturnahen Wäldern umgebaut.

naturerbe.nabu.de

Siehe auch:
Erneut Flächenzuwachs bei den Schutzgebieten der NABU-Stiftung im Jahr 2013 im Post vom 18.09.2014 in diesem Blog

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