Mittwoch, 11. Januar 2017

Galicien gründet Netzwerk seiner Naturparks

Mit der Verordnung 69/2016 vom 19. Mai 2016 hat die autonome spanische Region Galicien ein Netzwerk ihrer Naturparks gegründet (Rede de parques naturais de Galicia).

Das Netzwerk hat zum Ziel, eine abgestimmte Führung der einzelnen Naturparks zu ermöglichen, gemeinsame Projekte durchzuführen, sowie den Bekanntheitsgrad der Naturparks zu steigern.  

Zur Zeit gibt es in Galicien sechs Naturparks:


1. Monte Aloia, gegründet mit dem königlichen Dekret 3160 vom 4. Dezember 1978, Fläche 746 Hektar, erster und kleinster Naturpark Galiciens, im Süden der Serra do Galiñeiro

2. Baixa Limia-Serra do Xurés, gegründet mit dem Dekret 29/1993 vom 11. Februar 1993, Fläche 20.920 Hektar, größter Naturpark Galiciens, Granitfelsen, grenzt an den portugiesischen Nationalpark Peneda-Gerês

3. Complexo dunar de Corrubedo und Lagoas de Carregal e Vixán, gegründet mit dem Dekret 139/1992 vom 5. Juni 1992, Fläche 996,25 Hektar, umfasst ein großes Dünensystem mit einer großen Wanderdüne

4. Fragas do Eume, gegründet mit dem Dekret 218/1997 vom 30. Juli 1997, Fläche 9.126 Hektar, umfasst unter anderem den am besten geschützten atlantischen Küstenwald Europas

5. Invernadeiro, gegründet mit dem Dekret 155/1997 vom 5. Juni 1997, Fläche 5.722 Hektar, über 1.600 m ü NN hohe Berge

6. Serra da Encina da Lastra, gegründet mit dem Dekret 157/2002 vom 4. April 2002, Fläche 3.151 Hektar, der zur Zeit jüngste Naturpark Galiciens, große Eichenwälder

Die autonome spanische Region Galicien befindet sich im Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Die Hauptstadt ist Santiago de Compostela. Die Region umfasst eine Fläche von 29.575 km². Die Bevölkerungszahl beträgt ca. 2.732.000. Die Bevölkerungsdichte ist 92,18 Einwohner / km².

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