Mittwoch, 13. November 2013

Die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen - einer der 100 schönsten Geotope Bayerns

Die Partnachklamm befindet sich im Wettersteingebirge in den Nördlichen Ostalpen. Das Naturwunder liegt unmittelbar südlich von Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. 

Die Partnachklamm gehört zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Die Partnach entspring im Reintal im Wettersteingebirge am Fuß der Zugspitze. Im Bereich der Partnachklamm musste sich die Partnach durch einen geologischen Sattel (eine Gesteinsaufwölbung) (Wamberger Sattel) aus harten Muschelkalkschichten graben.

Bereits vor der Hebung des Wamberger Sattels floss die Partnach an dieser Stelle. Dem Fluss ist es gelungen, beim Eingraben mit der Geschwindigkeit der Hebung des Wamberger Sattels Schritt zu halten. Sowohl oberhalb als auch unterhalb der Partnachklamm ist das Tal der Partnach viel breiter. Dort fließt sie durch die Partnachschichten, die wesentlich weicher sind als der Muschelkalk.  


Bestrebungen, am oberen Ende der Partnachklamm eine große Staumauer zu bauen, waren zum Glück nicht von Erfolg gekrönt. So kann auch heute noch die volle Wassermenge der Partnach durch die Klamm fließen.

Durch die Klamm führt ein aufwändig gestalteter Steg. Für diesen Steg wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Jährlich besuchen über 200.000 Besucher die Klamm. Der Steg durch die Klamm ist nachts geschlossen. 

Wie kommt man hin?
Mit dem Auto fährt man den gebührenpflichtigen Großparkplatz beim Skistadion an. Aus Richtung München kommend folgt man am Autobahnende der A 95 weiter der Bundesstraße B2. Sie führt durch den Stadtteil Partenkirchen hindurch in Richtung Mittenwald. Am Ortsende biegt man gemäß der Beschilderung nach rechts zum Skistadion ab.

Vom Großparkplatz folgt man dem Sträßchen, das für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, entlang der Partnach. Die Entfernung bis zur Klammeingangshütte ist ca. 1,6 Kilometer. Die Entfernung vom Bahnhof zum Skistadion ist ca. 2 Kilometer.         

www.partnachklamm.eu

Schön geschichteter alpiner Muschelkalk im Flussbett der Partnach
In der Partnachklamm: Die alpinen Muschelkalkschichten zeigen sich als dunkelgrauer Kalkstein mit unebenen, wulstartigen Schichtflächen.
An den engsten Stellen der Partnachklamm musste der Weg in den Fels gehauen werden.
Teilweise kann man trotz zahlreicher Tunnels in der Partnachklamm nass werden.
Für die zahlreichen Tunnel in der Partnachklamm empfiehlt sich eine kleine Taschenlampe.
Am oberen Eingang zur Partnachklamm: Dort mündet der Ferchenbach in die Partnach.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen