Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Welterbestätte "Cornwall and West Devon Mining Landscape" im Vereinigten Königreich beschäftigt.
Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:
Es wird noch einmal daran erinnert, dass es innerhalb von Welterbestätten keinen Bergbau oder Erkundung von Bodenschätzen geben darf.
Die Vorlage geänderter Pläne über das North Quay-Hügelkuppengebiet als Teil des Hayle-Hafenprojekts wird begrüßt. Die Pläne sind nun im Einklang mit den Attributen, die den herausragenden Wert des Welterbegebiets kennzeichnen.
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die South Crofty Mine ihre Betriebsgenehmigung bereits vor der Anerkennunng des Gebiets als UNESCO-Welterbegebiet erhalten hat. Es sollen Karten an die UNESCO geschickt werden, aus denen die Minenaktivitäten hervorgehen.
Die im Welterbegebiet geschützten Minenaktivitäten stammen von 1700 bis 1914. Neue Aktivitäten müssen auf ihre Vereinbarkeit mit dem Welterbestatus geprüft werden.
Es soll eine Änderung der Außengrenzen des Welterbegebiets in Betracht gezogen werden, so dass neuzeitliche Minenaktivitäten außerhalb des Welterbegebiets zu liegen kommen.
Bis zum 1. Dezember 2026 soll ein Bericht über den Zustand der Welterbestätte an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 49. Sitzung des Welterbekomitees diskutiert werden.