Sonntag, 14. September 2014

Weinlandschaft Piemonts ist Kulturlandschaft im Unesco-Weltkulturerbe

Auf seiner 38. Sitzung im Juni 2014 in Doha hat das Unesco-Welterbekommittee die Weinlandschaft der italienischen Region Piemont zur Kulturlandschaft im Weltkulturerbe erklärt.

Das neue Welterbegebiet umfasst eine Fläche von 10.789 Hektar. Dazu kommt eine Pufferzone mit einer Fläche von 76.249 Hektar. Der offizielle Name der neuen Welterbestätte in englischer Sprache lautet: "Vineyard Landscape of Piedmont: Langhe Roero and Monferrato".

Die neue Welterbelandschaft befindet sich im Süden von Piemont zwischen dem Fluss Po und den Ligurischen Alpen. Die Welterbestätte umfasst fünf klar umgrenzte, herausragende  Weinlandschaften sowie das bedeutende Schloss Cavour. Damit ist dies eine sogenannte serielle Welterbestätte. Weinpollen wurden in diesem Gebiet aus einer Zeit vom 5. Jahrhundert v. Chr. gefunden. Damals war das heutige Piemont ein Ort des Handels zwischen den Etruskern und den Kelten. Während der Römerzeit galt das Gebiet als eines der besten Weinanbaugebiete Italiens.

Dies sind die fünf Teilgebiete der neuen Kulturlandschaft im Weltkulturerbe:
1. Langa of Barolo, Fläche 3.051 Hektar
2. Hills of Barbaresco, Fläche 891 Hektar
3. Nizza Monferrato and Barbera, Fläche 2.307 Hektar
4. Canelli and Asti Spumante, Fläche 1.971 Hektar
5. Monferrato of the Inferot, Fläche 2.561 Hektar

Dazu kommt die Fläche von Schloss Cavour mit 7 Hektar.     

whc.unesco.org

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