Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark "Doñana" beschäftigt.
Die Weltnaturerbestätte befindet sich in Spanien in der Region Andalusien.
Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:
Begrüßt werden die andauernden Anstrengungen des Staates, den Schutz des Gebiets zu verbessern. Illegale Wasserentnahmestellen werden geschlossen. Neue Konzessionen zur Wasserentnahme im Gebiet werden nicht mehr erteilt.
Mit großer Sorge wird geseheh, dass drei von fünf Grundwasserströmen übernutzt sind.
Begrüßt wird, dass das Gebiet Veta la Palma das Management von Wasser- auf Biodiversitäts-orientiert umgestellt hat.
Zufrieden ist das Welterbekomitee mit der Planung zur Einrichtung einer Pufferzone um das Gebiet.
Bedauert wird der langsame Fortschrift in Bezug auf die Einrichtung eines ökohydraulischen Modells.
Bedauert wird auch die Verspätung bei der Erstellung eines Programms zur Klimaanpassung.
Mit äußerster Sorge wird der Rückgang bei den überwinternden Wasservögeln gesehen.
Bedauert wird, dass das Aznalcóllar-Minenprojekt ohne ausreichende Information des Welterbekomitees begonnen werden soll.
Sollte der Niedergang des Doñana-Wasserleiters nicht gestoppt werden, könnte das Gebiet auf die rote Liste des Welterbes gesetzt werden.
Bis zum 1. Februar 2026 soll ein Sachstandsbericht an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 48. Sitzung des Welterbekomitees behandelt werden.
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