Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Weltkulturerbestätte (Kulturlandschaft) "Oberes Mittelrheintal" beschäftigt.
Die Welterbestätte befindet sich in den Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz.
Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:
Die Bemühungen, den Managementplan fertigzustellen, werden begrüßt.
Zur Kenntnis genommen wird der Status der geplanten Straßenbrücke über den Rhein.
Zur Kenntnis genommen wird auch der Rahmenplan für die Windkraft. In Bezug auf die Nutzunng der Sonnenenergie soll dieselbe Vorgehensweise gewäht werden.
Beim Gebäude "Halle der Mythen" auf dem Loreleyplateau gibt es Bedenken.
Bei der Seilbahn in Koblenz wurden die Vorgaben der UNESCO in Bezug auf eine Änderung bei den Stationsgebäuden nicht berücksichtigt.
Weitere Planungen, wie die geänderten Pläne für die Brauerei in Koblenz, oder alle neuen Vorschläge für die Erweiterung der Quarzmine Sooneck, oder die Pläne für die Modernisierung der Liegeplätze im Rhein sollen nur in Abstimmung mit der UNESCO umgesetzt werden.
Die Planungen für die Bundesgartenschau 2029 werden begrüßt.
Begrüßt werden die Anstrengungen zur Lärminderung beim Eisenbahnverkehr. Bedauert wird, dass die Pläne für einen Eisenbahntunnel, der den Güterverkehr aus dem Oberen Mittelrheintal abziehen soll, zur Zeit keine Priorität genießen.
Bis zum 1. Dezember 2026 soll ein Bericht über den Zustand der Welterbestätte an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 49. Sitzung des Welterbekomitees diskutiert werden.
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