Dienstag, 12. Juni 2018

Bund-Länder-Ausschuss für Bodenforschung (BLA-GEO) beschließt im März 2018 neue Richtlinien für Nationale GeoParks in Deutschland

Der Bund-Länder-Ausschuss für Bodenforschung (BLA-GEO) hat mit Stand 12.03.2018 eine novellierte Fassung der Richtlinien für Nationale GeoParks in Deutschland beschlossen.

Die Richtlinien sollen dazu dienen, die Zertifizierung und Evaluierung Nationaler GeoParks nach einheitlichen Kriterien und Verfahren vorzunehmen. Eine beratende Funktion üben die örtlich zuständigen Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) aus.

Das Prädikat "Nationaler GeoPark in Deutschland" ist ein Zeichen für die Anerkennung der Qualität eines Geoparks. Das Prädikat wird für die Dauer von 5 Jahren verliehen. Dann muss es erneuert werden.

Die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung wird vom BLA-GEO beauftragt, die Zertifizierung und Evaluierung von Nationalen GeoParks durchzuführen. Hierzu richtet die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung eine "Zertifizierungskommission Nationale GeoParks“ (ZNG) ein.


Das Prädikat und das Logo „Nationaler GeoPark in Deutschland“ werden für fünf Jahre verliehen. Für die Zertifizierung werden Kriterien aus den Bereichen Geowissenschaftliche Bedeutung, Größe, Geotop- und Naturschutz, Bildung und Forschung, Wirtschaft und Tourismus, Personal, Ausstattung und Qualitätssicherung sowie Managementplan herangezogen.
 
Ein Nationaler GeoPark in Deutschland umfasst mindestens 30.000 Hektar und höchstens 200.000 Hektar.
 
In Deutschland gibt es zur Zeit 16 Nationale GeoParks.  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.