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Samstag, 24. Januar 2026

Rat der UNESCO Global Geoparks stimmt Erweiterung des Geoparks Mëllerdall in Luxemburg zu

Der für die Prüfung von Anerkennungsgesuchen neuer Geoparks sowie die Überprüfung bestehender UNESCO Global Geoparks zuständige UNESCO Global Geoparks Council (Rat der UNESCO Global Geoparks) hat bei seiner 9. Sitzung vom 8. bis 9. September 2024 in Vietnam der Erweiterung des UNESCO Global Geoparks "Mëllerdall" in Luxemburg einstimmig zugestimmt.

Die Fläche des UNESCO Global Geoparks beträgt nun 25.600 Hektar. Die Erweiterungsfläche beträgt weniger als 10 Prozent der bisherigen Fläche. Bei Erweiterungsgesuchen von mehr als 10 Prozent der Fläche müsste sich der gesamte Geopark neu als UNESCO Global Geopark bewerben.

Der Geopark Mëllerdall wurde im Jahr 2022 als UNESCO-Global Geopark anerkannt und ist der einzige UNESCO Global Geopark in Luxemburg.   

Dienstag, 22. April 2025

Natura 2000 der EU: 18. aktualisierte Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region

Mit dem Durchführungbeschluss (EU) 2025/256 der Kommission vom 7. Februar 2025 hat die EU eine achtzehnte aktualisierte Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region angenommen.

Die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung werden auch FFH-Gebiete genannt.

Eine erste Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung für die kontinentale biogeographische Region wurde mit der Entscheidung 2004/798/EG verabschiedet. Diese Liste wurde zuletzt mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2024/433 der Kommission aktualisiert.

Die achtzehnte aktualisierte Liste berücksichtigt Gebiete, die zwischen dem 5. März 2023 und dem 29. Februar 2024 vorgeschlagen worden sind.  

Die kontinentale biogeographische Region umfasst das Hohheitsgebiet Luxemburg sowie Teile der Unionsgebiete Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowenien und Schweden.

Weitere Informationen

 

Freitag, 21. Februar 2025

Schutzgebietsnetz Natura 2000 der EU in Luxemburg - Stand 7. August 2024

Mit Stand 7. August 2024 hat Luxemburg 48 FFH-Gebiete und 18 Vogelschutzgebiete im Schutzgebietsnetz Natura 2000 der EU.

Das geht aus dem Natura 2000 Barometer der EU hervor.

Die Zahlen im Einzelnen:
Anzahl Gebiete
Natura 2000-Gebiete: 66
FFH-Gebiete: 48
Vogelschutzgebiete: 18
 
Landfläche
Natura 2000-Gebiete: 702 km² 
FFH-Gebiete: 416 km²
Vogelschutzgebiete: 418 km²
 
Meeresfläche
Natura 2000-Gebiete: 0 km²
FFH-Gebiete: 0 km²
Vogelschutzgebiete: 0 km²
 
Gesamtfläche
Natura 2000-Gebiete: 702 km² 
FFH-Gebiete: 416 km²
Vogelschutzgebiete: 418 km²
 
Flächenanteile
Natura 2000-Gebiete: 27,1 Prozent
FFH-Gebiete: 16,0 Prozent
Vogelschutzgebiete: 16,1 Prozent
 
Gegenüber dem vorherigen Stand gab es keine Veränderungen.
 
Weitere Informationen
Natura 2000 in Luxemburg im Post vom 07.08.2020 in diesem Blog

Samstag, 2. März 2024

"Vallée de la Haute-Sûre" - ein staatenübergreifendes Ramsar-Gebiet in Belgien und Luxemburg

"Vallée de la Haute-Sûre" ist ein staatenübergreifendes Ramsar-Gebiet (Transboundary Ramsar Site) in Belgien und Luxemburg.

Transnationale Ramsar-Gebiete erstrecken sich über mehr als einen Staat.

Die Ramsar-Konvention ist ein internationales Übereinkommen über Feuchtgebiete.

Steckbrief
Name: Vallée de la Haute-Sûre 
Staaten: Belgien, Luxemburg
Gebietsnummern: 1407 und 1403
gemeldet am: 08.03.2004
Fläche: 29.000 Hektar + 16.900 Hektar = 45.900 Hektar
 
Belgien besitzt zur Zeit 9 Ramsar-Gebiete. In Luxemburg gibt es zur Zeit zwei Ramsar-Gebiete. Darunter befindet sich jeweils das staatenübergreifende Ramsar-Gebiet Vallée de la Haute-Sûre.
 
Vallée de la Haute-Sûre umfasst einen Komplex aus bewaldeten Feuchtgebieten, Moorgebieten, Nasswiesen, Schilf, landwirtschaftlichen Flächen und einen Stausee auf luxemburgischer Seite des Gebiets.
 
Weitere Informationen
Die Ramsar-Gebiete in Belgien im Post vom 10.04.2017 in diesem Blog
 
Die Ramsar-Gebiete in Luxemburg im Post vom 07.12.2020 in diesem Blog 
 


Samstag, 17. September 2022

Schutzgebietsnetz Natura 2000 der EU in Luxemburg mit Stand Ende 2021 gemäß dem Natura 2000 Barometer

Das Natura 2000 Barometer der EU bietet auch Daten zu Luxemburg. Der letzte Stand ist Ende 2021. 

Demnach gibt es in Luxemburg 66 Natura 2000-Gebiete. Darunter sind 48 FFH-Gebiete und 18 Vogelschutzgebiete. Einige Gebiete sind sowohl FFH-Gebiete als auch Vogelschutzgebiete.

Die Natura 2000-Gebiete bedecken eine Landfläche von 702 km². Die FFH-Gebiete umfassen eine Landfläche von 416 km². Die Vogelschutzgebiete umfassen eine Landfläche von 418 km². 

Meeresflächen gibt es in Luxemburg nicht.

Der Anteil der Natura 2000-Gebiete an der Landfläche Luxemburgs ist 27,1 Prozent. Die FFH-Gebiete haben einen Anteil von 16,0 Prozent. Die Vogelschutzgebiete haben einen Anteil von 16,1 Prozent.

Zum Vergleich: Der Anteil der Natura 2000-Gebiete an der Landfläche der EU ist 18,6 Prozent.  

Weitere Informationen
Natura 2000 in Luxemburg im Post vom 07.08.2020

Dienstag, 10. Mai 2022

Geopark "Mëllerdall" in Luxemburg ist neuer UNESCO Global Geopark

Der Exekutivrat der UNESCO (UNESCO Executive Board) hat am 13. April 2022 den Geopark Mëllerdall in Luxemburg als UNESCO Global Geopark anerkannt.

Der neue UNESCO Global Geopark erstreckt sich im Osten von Luxemburg. Er umfasst eine Fläche von 256 km². Im Gebiet leben ca. 25.500 Menschen. Der Park liegt im Zentrum des sogenannten Trier-Luxemburg-Beckens. Es handelt sich hier um eine der spektakulärsten Sandsteinlandschaften in Westeuropa. Seit dem späten 19. Jahrhundert ist dies eine Touristenattraktion.

Der neue UNESCO Global Geopark ist der erste UNESCO Global Geopark in Luxemburg.  

Weitere Informationen
UNESCO Global Geoparks in Europa im Post vom 02.01.2016

Sonntag, 23. Januar 2022

Geopark "Mëllerdall" in Luxemburg soll UNESCO Global Geopark werden

Vom 20. bis 23.10.2021 fand eine Evaluierungs-Mission der UNESCO zur Bewertung des Geoparks "Mëllerdall" in Luxemburg statt (Evaluation Mission).

Diese Bewertung stand auf der Tagesordnung der sechsten Sitzung des Rats der UNESCO Global Geoparks (UNESCO Global Geoparks Council) vom 08. bis 11.12.2021.

Gemäß dem Bericht zur Evaluierungs-Mission (Evaluation Mission Report) ist der Geopark Mëllerdall 256 km² groß. Im Gebiet leben ca. 25.500 Menschen.

Als Ergebnis der Evaluierungs-Mission im Jahr 2021 wurde die Anerkennung des Geoparks Mëllerdall als UNESCO Global Geopark empfohlen. Dazu wurden noch vier Empfehlungen ausgesprochen. Der Rat der UNESCO Global Geoparks hat bei seiner sechsten Sitzung ebenfalls die Anerkennung des Geoparks empfohlen. Die endgültige Anerkennung als UNESCO Global Geopark wird bei der Frühjahrssitzung 2022 des Executive Board der UNESCO erfolgen.

Bisher gibt es in Luxemburg keinen UNESCO Global Geopark.

Weitere Informationen
UNESCO Global Geoparks in Europa im Post vom 02.01.2016     

Montag, 20. September 2021

Natura 2000 in Luxemburg - Stand Dezember 2020

In der Ausgabe 50 des Newsletters Natur und Biodiversität Natura 2000 der EU vom Juli 2021 werden die Daten zu Natura 2000 mit Stand Dezember 2020 aufgelistet. Wir sehen uns die Daten an und vergleichen sie mit den Daten vom Dezember 2019.

Heute ist Luxemburg an der Reihe. In Luxemburg gab es im betrachteten Zeitraum keine Änderungen bei der Zahl und der Größe der Natura 2000-Gebiete.

Gesamtzahl der Natura 2000-Gebiete: 66 (unverändert)
Natura 2000-Gesamtfläche: 702 km² (unverändert)
 
Terrestrisch 
Fläche der FFH-Gebiete: 416 km² (unverändert)
Fläche der Vogelschutzgebiete: 418 km² (unverändert)
Gesamtfläche der Natura 2000-Gebiete: 702 km² (unverändert)
Prozent der terrestrischen Staatsfläche: 27% (unverändert)
 
Marin
Fläche der FFH-Gebiete: entfällt (unverändert)
Fläche der Vogelschutzgebiete: entfällt (unverändert) 
Natura 2000-Gesamtfläche: entfällt (unverändert)
 
Weitere Informationen 
Natura 2000 in Luxemburg im Post vom 07.08.2020

Freitag, 13. August 2021

Internationale Schutzgebiete in Luxemburg

Luxemburg ist ein Staat in Mitteleuropa.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die internationalen Schutzgebiete Luxemburgs aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schutzgebieten befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

UNESCO Weltnaturerbestätten 
In Luxemburg gibt es zur Zeit keine Weltnaturerbestätte.
 
Biosphärenreservate (UNESCO-MAB)
In Luxemburg gibt es zur Zeit ein Biosphärenreservat: 
Minett

Sonntag, 25. April 2021

Geopark "Mëllerdall" in Luxemburg bewirbt sich im Jahr 2021 als UNESCO Global Geopark

Der luxemburgische Geopark "Mllerdall" ist einer von 16 Geoparks weltweit, die sich im Jahr 2021 um die Anerkennung als UNESCO Global Geopark bewerben.

Der Geopark befindet sich im östlichen Teil von Luxemburg und umfasst elf Mitgliedsgemeinden. Die Fläche des Geoparks ist 256 km² groß. Das entspricht einem Zehntel der Fläche von Luxemburg. Der Geopark liegt im Zentrum des "Trier-Luxemburg-Beckens". Die Einheit der Luxemburg-Sandstein-Formation bildet eine der spektakulärsten Sandsteinformationen in Westeuropa.

Dies wäre der erste UNESCO Global Geopark in Luxemburg.

Weitere Informationen
UNESCO Global Geoparks in Europa im Post vom 02.01.2016

Donnerstag, 4. März 2021

EU veröffentlicht 14. aktualisierte Liste der FFH-Gebiete in der kontinentalen biogeographischen Region

Die Europäische Union hat im EU-Amtsblatt L51/330 vom 15.02.2021 den "Durchführungsbeschluss (EU) 2021/161 der Kommission vom 21. Januar 2021 zur Annahme einer vierzehnten aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region" veröffentlicht.

Die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (auch: FFH-Gebiete) stützen sich auf die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen.

An der kontinentalen biogeographischen Region haben die EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien und Tschechien Anteil. Luxemburg befindet sich vollständig innerhalb der kontinentalen biogeographischen Region. Die EU hat Anteil an neun biogeographischen Regionen.

Sonntag, 20. Dezember 2020

Ministerkomitee des Europarats erneuert Europadiplom für den deutsch-luxemburgischen Naturpark bis 25. Oktober 2028

Mit der Resolution CM/ResDip(2020)3 vom 23. September 2020 hat das Ministerkomitee des Europarats bei der 1.384ten Sitzung der Minister-Abgeordneten das Europadiplom für den deutsch-luxemburgischen Naturpark erneuert.

Das Europadiplom wird bis zum 25. Oktober 2028 erneuert. Die Erneuerung erfolgte ausnahmsweise nur für 8 Jahre, um bei der folgenden Erneuerung wieder in den 10jährigen Rythmus zu kommen. Die Erneuerung des Europadiploms ist verbunden mit drei Empfehlungen.

Der deutsch-luxemburgische Naturpark ist eines von acht Schutzgebieten in Deutschland sowie das einzige Schutzgebiet in Luxemburg, die das Europadiplom für Schutzgebiete des Europarats zuerkannt bekommen haben. Der deutsch-luxemburgische Naturpark erhielt das Europadiplom am 26.10.1973. Der deutsche Teil des deutsch-luxemburgischen Naturparks befindet sich im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen

Sonntag, 13. Dezember 2020

"Minett" ist das erste UNESCO-Biosphärenreservat in Luxemburg

Bei der 32. Sitzung des Internationalen Koordinierungsrats des MAB-Programms der UNESCO, die virtuell vom 27. bis 28. Oktober 2020 stattfand, wurde das Biosphärenreservat "Minett" in Luxemburg als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt.

Dies ist das erste UNESCO-Biosphärenreservat in Luxemburg. 

Das neue Biosphärenreservat befindet sich im südlichen Luxemburg. Es umfasst eine Fläche von 20.065 Hektar. Das ist ca. ein Zehntel der Fläche Luxemburgs. Das neue Biosphärenreservat grenzt zum Teil an Frankreich. Im Gebiet befinden sich einige ehemalige Tagebauminen. Elf Gemeinden befinden sich im Biosphärenreservat. Ca. ein Drittel der Bevölkerung von Luxemburg lebt im Biosphärenreservat.

Die Kernzonen des Biosphärenreservats umfassen eine Fläche von 1.932 Hektar. Die Pflegezone ist 4.213 Hektar groß. Die Entwicklungszone umfassst 13.920 Hektar. Die Koordinaten sind 49º31’31.27“ N; 5º58’31“ E.

Weitere Informationen

 

 

Montag, 7. Dezember 2020

Die Ramsar-Gebiete in Luxemburg

In Luxemburg gibt es zur Zeit zwei Ramsar-Gebiete gemäß dem internationalen Abkommen über den Schutz von Feuchtgebieten.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Ramsar-Gebiete von Luxemburg aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Ramsar-Gebieten Luxemburgs befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Die Ramsar-Konvention ist ein internationales Übereinkommen über Feuchtgebiete. Das Ramsar-Übereinkommen wurde am 02.02.1971 in der iranischen Stadt Ramsar geschlossen.

In Luxemburg ist die Ramsar-Konvention am 15.08.1998 in Kraft getreten. Das Land hat zur Zeit zwei Ramsar-Gebiete. Sie umfassen eine Gesamtfläche von 17.213 Hektar. Das sind 6,6 Prozent der Staatsfläche.

Die Ramsar-Gebiete Luxemburgs im Einzelnen:

Haff Réimech
Gebietsnummer: 941
Fläche: 313 Hektar
gemeldet am: 15.04.1998
Koordinaten: 49°30'N 06°22'E
 
Vallée de la Haute-Sûre
staatenübergreifendes Ramsar-Gebiet (Belgien / Luxemburg)
Gebietsnummer: 1408
Fläche: 16.900 Hektar in Luxemburg
gemeldet am: 08.03.2004
Koordinaten: 49°52'N 05°51'E
 
Weitere Informationen
Ramsar-Gebiete in Europa im Post vom 11.03.2017
 

Freitag, 7. August 2020

Natura 2000 in Luxemburg

Das Natura 2000-Netz der EU muss in allen 27 Mitgliedstaaten der EU, somit auch in Luxemburg umgesetzt werden.

Das Natura 2000-Netz wird aus der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) sowie aus der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten* (Vogelschutzrichtlinie) gebildet.

* Ersetzt die Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten.

Die biogeographischen Regionen
Das Gebiet der EU wurde im Rahmen von Natura 2000 in neun biogeographische Regionen eingeteilt. Luxemburg hat Anteil an der kontinentalen biogeographischen Region. Luxemburg liegt als einziger Staat vollständig in der kontinentalen biogeographischen Region.

Sonntag, 26. April 2020

Die kontinentale biogeographische Region im EU-Schutzgebietsnetz Natura 2000


Die kontinentale biogeographische Region ist eine von insgesamt neun biogeographischen Regionen, mit denen im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 die Fläche der EU unterteilt wird.

14 Staaten der EU haben Anteil an der kontinentalen biogeographischen Region. Dies sind Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Slowenien, Schweden und Tschechien. Luxemburg liegt vollständig innerhalb der kontinentalen biogeographischen Region. Die kontinentale biogeographische Region bedeckt über ein Viertel der Fläche (26,3 %) der EU.

Die kontinentale biogeographische Region ist im Norden relativ flach und im Süden hügelig.  Außerhalb der EU erstreckt sich die kontinentale biogeographische Region bis zum Ural.


Zum ersten Mal im Jahr 2004 hat die EU eine Liste der FFH-Gebiete für die kontinentale Region erstellt. Diese Liste gibt es jetzt bereits in der 13. Aktualisierung (vom 28. November 2019). In der kontinentalen biogeographischen Region gibt es 149 Tierarten, 83 seltene Pflanzenarten sowie 144 Habitate, die in der FFH-Richtlinie aufgeführt sind.

Freitag, 27. März 2020

Vom Europarat beauftragter Experte empfiehlt Erneuerung des Europadiploms für den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark bis 2028

Der vom Europarat beauftragte Experte Olivier Biber aus der Schweiz hat den deutsch-luxemburgischen Naturpark vom 17. bis 19. September 2019 besucht und in seinem Bericht für die vom 1. bis 4. Dezember 2020 stattfindende 40. Sitzung des Europarats die Verlängerung der Gültigkeit des Europadiploms für das Gebiet bis 2028 empfohlen.

Das Europadiplom für Schutzgebiete des Europarats wurde dem deutsch-luxemburgischen Naturpark zum ersten Mal im Jahr 1973 zuerkannt und in den Jahren 1978,1983, 1988,1993, 1998, 2003, 2008 und 2012 erneuert. Das Europadiplom soll bis zum 25. Oktober 2028 verlängert werden.

Der Naturpark wurde im April 1964 gegründet. Der Park ist 50 Kilometer lang und 20 Kilometer breit. Er erstreckt sich beidseits der deutsch-luxemburgischen Grenze in einer Höhenlage von 150 bis 550 m ü NN. Der Park wird im Norden vom Fluss Our und im Süden vom Fluss Sure begrenzt.

Auf der deutschen Seite wird der deutsch-luxemburgische Naturpark vom Naturpark Südeifel gebildet. Auf der luxemburgischen Seite hat sich insofern eine Änderung ergeben, als die Naturparks Our und Mëllerdall den Grenzen der teilnehmenden Gemeinden folgen und nicht mehr den geomorphologischen Grenzen, wie das ursprünglich der Fall war.

Die Verlängerung der Gültigkeit des Europadiploms ist mit zwei Empfehlungen verbunden:

Dienstag, 17. März 2020

EU veröffentlicht 13. aktualisierte Liste der FFH-Gebiete in der kontinentalen biogeographischen Region

Die Europäische Union hat im EU-Amtsblatt L 28/144 vom 31. Januar 2020 den "Durchführungsbeschluss (EU) 2020/97 der Kommission vom 28. November 2019 zur Annahme einer dreizehnten aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region" veröffentlicht.

Die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (auch: FFH-Gebiete) stützen sich auf die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen.

An der kontinentalen biogeographischen Region haben die EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien und Tschechien Anteil. Luxemburg befindet sich vollständig innerhalb der kontinentalen biogeographischen Region. Die EU hat Anteil an neun biogeographischen Regionen.


Sonntag, 3. Februar 2019

EU veröffentlicht zwölfte aktualisierte Liste der FFH-Gebiete in der kontinentalen biogeographischen Region

Die Europäische Union hat im EU-Amtsblatt L 7/77 vom 9. Januar 2019 den "Durchführungsbeschluss (EU) 2019/18 der Kommission vom 14. Dezember 2018 zur Annahme einer zwölften aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region" veröffentlicht.

Die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (auch: FFH-Gebiete) stützen sich auf die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen.

An der kontinentalen biogeographischen Region haben die EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien und Tschechien Anteil. Luxemburg befindet sich vollständig innerhalb der kontinentalen biogeographischen Region. Die EU hat Anteil an neun biogeographischen Regionen.

Die erste Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen  biogeographischen Region wurde mit der Entscheidung 2004/798/EG der Kommission verabschiedet. Die letzte (elfte) Aktualisierung erfolgte mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2018/43 der Kommission.

Die zwölfte Aktualisierung berücksichtigt neue Gebiete sowie geänderte Angaben zu bereits vorhandenen Gebieten, die von den Mitgliedsstaaten zwischen dem 19. Juni 2017 und dem 2. März 2018 gemeldet worden sind.

Die EU-Kommission ist der Auffassung, dass einige Mitgliedstaaten nicht genug Gebiete vorgeschlagen haben, um die Anforderungen der Richtlinie 92/43/EWG im Hinblick auf bestimmte Lebensraumtypen und Arten zu erfüllen. Daher kann für diese Arten und Lebensraumtypen nicht davon ausgegangen werden, dass das Natura-2000-Netz vollständig ist.

Montag, 4. Juni 2018

EU veröffentlicht elfte aktualisierte Liste der FFH-Gebiete in der kontinentalen biogeographischen Region

Die Europäische Union hat im EU-Amtsblatt L 15 vom 19. Januar 2018 den "Durchführungsbeschluss (EU) 2018/43 der Kommission vom 12. Dezember 2017 zur Annahme einer elften aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen biogeographischen Region" veröffentlicht.

Die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (auch: FFH-Gebiete) stützen sich auf die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen.

An der kontinentalen biogeographischen Region haben die EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien und Tschechien Anteil. Luxemburg befindet sich vollständig innerhalb der kontinentalen biogeographischen Region. Die EU hat Anteil an neun biogeographischen Regionen.

Die erste Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der kontinentalen  biogeographischen Region wurde mit der Entscheidung 2004/798/EG der Kommission verabschiedet. Die letzte (zehnte) Aktualisierung erfolgte mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2016/2334 der Kommission.

Die elfte Aktualisierung berücksichtigt neue Gebiete sowie geänderte Angaben zu bereits vorhandenen Gebieten, die von den Mitgliedsstaaten zwischen dem 18. Februar 2016 und dem 27. Januar 2017 gemeldet worden sind.