Sonntag, 20. September 2026
Der Teide auf der Kanareninsel Teneriffa - der höchste Berg Spaniens
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Teide National Park" auf der Kanareninsel Teneriffa
Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Teide National Park" ist eine von sechs Weltnaturerbestätten in Spanien sowie eine von zwei Weltnaturerbestätten auf den Kanaren.
Im heutigen Post in diesem Blog wird die UNESCO-Weltnaturerbestätte Teide National Park kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit der Weltnaturerbestätte Teide National Park befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.
Montag, 29. Januar 2024
Internationale Schutzgebiete auf der Kanareninsel Teneriffa
Teneriffa ist eine der sieben Hauptinseln der Kanaren sowie die flächengrößte Insel der Kanaren.
Die Kanaren sind eine zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik.
Im heutigen Post in diesem Blog sind die internationalen Schutzgebiete in Teneriffa aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schutzgebieten befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.
Mittwoch, 6. Dezember 2023
Nationalpark "Teide" - ein Schutzgebiet mit Europadiplom
Der Nationalpark "Teide" auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel Teneriffa ist ein Schutzgebiet, das mit dem Europadiplom des Europarats ausgezeichnet worden ist.
Im heutigen Post in diesem Blog wird der Nationalpark Teide als Träger des Europadiploms kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Europadiplom für den Nationalpark Teide befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.
Der Nationalpark Teide im Zentrum der Kanareninsel Teneriffa umfasst eine der großartigsten Vulkanlandschaften der Erde. Der Teide mit einer Höhe von 3.715 m ü. NN ist der höchste Berg Spaniens.
Dienstag, 2. April 2019
Experte des Europarats empfiehlt Erneuerung des Europadiploms für Teneriffas Teide-Nationalpark
Der vom Europarat beauftragte Experte Michael B Usher aus dem Vereinigten Königreich hat den Teide-Nationalpark auf der Kanareninsel Teneriffa vom 29. bis 30.08.2018 besucht und in seinem Bericht für die vom 3. bis 6. Dezember 2019 stattfindende 39. Sitzung des Ständigen Komitees zur Berner Konvention des Europarats die Verlängerung der Gültigkeit des Europadiploms für das Gebiet bis 2029 empfohlen.
Das Europadiplom für Schutzgebiete des Europarats wurde dem Teide-Nationalpark zum ersten Mal im Jahr 1989 zuerkannt und in der Folge in den Jahren 1994, 1998 und 2008 erneuert. Das Europadiplom ist aktuell bis 2019 gültig. Das Europadiplom soll bis zum 18. Juni 2029 verlängert werden.
Der Teide-Nationalpark auf der Insel Teneriffa ist der meistbesuchte Nationalpark Spaniens. Der Park umfasst auch den höchsten Berg Spaniens.
Die Verlängerung des Europadiploms ist mit acht Empfehlungen verbunden:
1. Die Forschung über gefährdete Arten im Nationalpark soll ausgeweitet werden, so dass ihr Schutz in einem sich schnell ändernden Klima gesichert werden kann.
Dienstag, 30. Oktober 2018
Aussichtspunkt (Mirador) Minas de San José in Teneriffas Teide-Nationalpark
Informationstafeln beim Aussichtspunkt Minas de San José haben den früheren Bergbau in diesem Gebiet zum Inhalt. Vor der Ausweisung des Gebiets zum Nationalpark wurden dort Minen betrieben. Die Asphaltierung der Straßen in der Mitte des 20. Jahrhunderts förderte diese Aktivitäten.
In Tagebauminen wurde Bimsstein abgebaut, der in der Industrie und beim Bau vielfache Anwendung fand. Diese Minen hatten große Auswirkungen auf die Landschaft. Die Neufassung des Gesetzes zum Teide-Nationalpark im Jahr 1981 lenkte den Schwerpunkt der Tätigkeiten des Parks mehr auf die Bewahrung der Natur. Die Minentätigkeiten wurden daraufhin eingestellt. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die ursprüngliche Landschaft weitgehend wiederhergestellt.
Der Bimsstein hat seinen Ursprung im Montaña Blanca-Vulkan. Er befindet sich im Südosten des Teide-Pico Viejo-Vulkankomplexes. Die sehr heftigen Eruptionen der Montaña Blanca ließen Bimssteinstücke in große Höhen fliegen. Sie fielen dann in der Umgebung herab bzw. wurden mit dem Wind in weiter entfernte Regionen verfrachtet.
Sonntag, 30. September 2018
Wanderweg Nr. 36 (Alto de la Fortaleza) in Teneriffas Teide-Nationalpark
Der Wanderweg Nr. 36 ist einer von zur Zeit (Stand August 2018) 41 Wanderwegen im Teide-Nationalpark. Das Wanderwegenetz in diesem Nationalpark wird immer weiter vergrößert.
Steckbrief
Wegname: Sendero Alto de la Fortaleza
Wegnummer: 36
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 2,7 Kilometer
Gehdauer: ca. 1 Stunde und 15 Minuten
Höhenunterschied: 75 Höhenmeter im An- und Abstieg
Start-/Zielpunkt: Scharte Degollada del Cedro am Ostrand der Fortaleza
Achtung: Dieser Wanderweg ist nicht ganz so kurz wie der Steckbrief suggeriert. Denn man muss, um den Wanderweg 36 begehen zu können, erst mal eine längere Zulaufstrecke auf den Wanderwegen Nr. 1 und Nr. 29 bewältigen.
Mittwoch, 29. August 2018
Wanderweg Nr. 14 (Alto de Guamaso) in Teneriffas Teide-Nationalpark
Der Wanderweg Nr. 14 ist einer von zur Zeit (Stand August 2018) 41 Wanderwegen im Teide-Nationalpark. Das Wanderwegenetz in diesem Nationalpark wird immer weiter vergrößert.
Steckbrief
Wegname: Sendero del Alto de Guamaso
Wegnummer: 14
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 3 Kilometer
Gehdauer: ca. 1 Stunde und 30 Minuten
Höhenunterschied: 63 Höhenmeter im An- und Abstieg
Start-/Zielpunkt: Kreuzung der Straßen TF24 und TF21 in der Nähe des Besucherzentrums El Portillo
In den Teide-Nationalpark fährt man am Besten mit einem Mietwagen, den man relativ preisgünstig in allen Küstenorten Teneriffas mieten kann. Man beachte aber die Höhenlage: Die Wanderung findet knapp oberhalb von 2.000 m ü NN statt. Man hat also von der Küste, wo man überlicherweise untergebracht ist, zunächst mal über 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Das kann für den Kreislauf anstrengend sein. Wenn man sich näher für den Teide-Nationalpark interessiert, ist zu empfehlen, nur jeden zweiten Tag von der Küste hinauf in den Nationalpark zu fahren.
Montag, 30. Juli 2018
Wanderweg Nr. 2 (Arenas Negras) in Teneriffas Teide-Nationalpark, Teil 2 von 2
Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir sind mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits gestartet und hierbei bis nördlich des Bergs Montaña de las Arenas Negras gekommen.
Heute setzen wir die Wanderung fort. Der Weiterweg führt nun vom Bergsattel nördlich der Montaña de las Arenas Negras in Richtung Westen hinab in die sogenannten Cañadas del Teide, eine Aneinanderreihung von Hochflächen innerhalb des alten Kraterrands der Caldera.
Samstag, 28. Juli 2018
Wanderweg Nr. 2 (Arenas Negras) in Teneriffas Teide-Nationalpark, Teil 1 von 2
Der Wanderweg Nr. 2 ist einer von zur Zeit (Stand Mai 2018) 41 Wanderwegen im Teide-Nationalpark. Das Wanderwegenetz in diesem Nationalpark wird immer weiter vergrößert.
Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog geht es um den Wanderweg Nr. 2 im Nationalpark Teide. Die einzelnen Wanderwege in diesem Nationalpark tragen sowohl einen Namen als auch eine Nummer. Der Name des Wanderwegs Nr. 2 ist Arenas Negras (Schwarze Sande). Der Name ist passend gewählt, wie man vor allem im Verlauf der zweiten Hälfte des Rundwanderwegs feststellen wird.
Steckbrief
Name: Montaña de las Arenas negras
Nummer: 2
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6 Kilometer
Gehdauer: ca. 3 Stunden
Höhenunterschied: 257 Meter
Start-/ Endpunkt: Besucherzentrum El Portillo im Nationalpark Teide
Donnerstag, 28. Juni 2018
Teneriffas Teide-Nationalpark intensiviert Kampf gegen gebietsfremde Mufflons und Kaninchen
Das zeigt sich für die Besucher des Nationalparks einerseits in der zunehmenden Zahl an Flächen, die eingezäunt sind, und andererseits mit regelmäßigen Sperrungen der Wanderwege wegen der Jagd.
Im Visier der Nationalparkbehörde sind zwei Tierarten, die Mufflons und die Kaninchen. Beide Tierarten sind von Natur aus nicht auf der Insel heimisch. Sie sind vom Menschen auf die Insel gebracht worden.
Bereits die ersten spanischen Kolonisatoren führten die Kaninchen auf der Insel ein, um jagdbares Wild zu haben. Die Kaninchen haben sich seitdem stark vermehrt. Im Jahr 1971 wurden 13 Mufflons in das empfindliche und auf diese Tierart nicht vorbereitete Ökosystem der Cañadas eingesetzt. Diese Tiere vermehrten sich in der Folge auf bis zu 150 Exemplare und richteten an der Flora des heutigen Nationalparks großen Schaden an.
Mit Einzäunungen und mit der Jagd will man jetzt die endemische Flora des Hochgebirgs-Ökosystems im Teide-Nationalpark retten.
Sonntag, 27. Mai 2018
Der rote Teide-Natternkopf (Tajinaste rojo) - die berühmteste Pflanze in Teneriffas Teide-Nationalpark
Beeindruckend sind die Größe dieser endemischen, nur im Teide-Nationalpark natürlich vorkommenden Pflanze, ihre roten Blüten, das extreme Lebensumfeld sowie der Lebenszyklus.
Bis vor ca. 30 Jahren wurde der Teide-Natternkopf immer seltener. Die Pflanze litt unter der Weidewirtschaft, die damals teilweise im Teide-Nationalpark noch erlaubt war. Nach dem Verbot der Weidewirtschaft im Nationalpark hat sich die Pflanze wieder beträchtlich erholt und ausgebreitet.
In ihren ersten Lebensjahren bildet die Pflanze lediglich eine unscheinbare Bodenrosette aus Blättern aus. Mit dem Erreichen der Reife schießt die Pflanze bis zu drei Meter in die Höhe und ist dann mit hunderten Blüten bedeckt. Am Ende des Frühlings stirbt die Pflanze ab. Sie hinterlässt dann ein "Skelett", das noch einige Jahre bestehen bleiben kann.
Die Blüte des roten Teide-Natternkopfs ist im Mai und Juni. Das Verbreitungsgebiet der Pflanze ist in den Cañadas, einer über 2.000 m ü NN gelegenen Hochebene am Fuß des Vulkans Teide, in der es nur winters seltene Niederschläge gibt und in der extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht herrschen.
Montag, 3. Juli 2017
Spaniens Nationalpark "Teide"
Die Dachorganisation der spanischen Nationalparks hat aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums der spanischen Nationalparks Anfang 2017 drei neue Broschüren über die spanischen Nationalparks herausgebracht. Die erste Broschüre befasst sich mit den 15 spanischen Nationalparks. Die zweite Broschüre stellt für jeden spanischen Nationalpark eine repräsentative Route (sendero del centenario = Weg des Jahrhunderts) vor. Die dritte Broschüre stellt die Informationszentren und Infostellen in jedem Nationalpark vor.
Wir wollen hier in diesem Blog jeden der 15 spanischen Nationalparks unter Zuhilfenahme der in den drei genannten Broschüren vorhandenen Informationen vorstellen. Heute ist als achter Nationalpark der Nationalpark Teide an der Reihe.
Im heutigen Post in diesem Blog wird zudem zu allen Artikeln in diesem Blog verlinkt, die sich mit dem Teide-Nationalpark befassen.
Der Nationalpark Teide gehört zu den meistbesuchten Nationalparks der Welt. Das liegt wohl vor allem daran, dass Teneriffa eine der wichtigsten Urlaubsinseln der Welt ist und ein Besuch des Nationalparks für viele Urlauber zum Pflichtprogramm gehört.
Mittwoch, 8. Februar 2017
Auf dem Weg Nr. 1 zur Fortaleza in Teneriffas Teide-Nationalpark
Im Teide-Nationalpark auf der Kanareninsel Teneriffa lassen sich zwei wichtige geomorphologische Strukturen unterscheiden. Einmal gibt es den Vulkan Teide, den mit 3.718 m ü NN höchsten Berg Spaniens. Dieser Vulkan und sein Nachbarvulkan, der Pico Viejo, sind relativ jung.
Dann gibt es den Rand des Kraters eines vor ca. 150.000 Jahren eingestürzten Vulkans. Dieser Kraterrand (Caldera) mit einer Ost-West-Ausdehnung von 16 Kilometern und einer Nord-Süd-Ausdehnung von 9 Kilometern ist älter als der Vulkan Teide, der sich erst nach dem Einsturz des alten Vulkans bildete. Der alte Kraterrand ist von Osten über Süden bis Westen noch fast vollständig erhalten. Im Norden wurde der alte Kraterrand durch die mit dem Vulkan Teide zusammenhängenden Aktivitäten verschüttet - mit Ausnahme des Bereichs, der Fortaleza genannt wird.
Der Weg Nr. 1 im Teide-Nationalpark hat den passenden Namen La Fortaleza. Der Weg ist in einfacher Richtung 5.274 Meter lang und bewegt sich in einer Höhe von 1.900 bis 2.075 m ü NN. Die Gehzeit für die einfache Richtung wird mit 1 Stunde und 45 Minuten angegeben. Vom Ende des Wegs muss man dieselbe Strecke wieder zurückgehen.
Dienstag, 27. Dezember 2016
Teneriffas Naturpark Corona Forestal - das größte Schutzgebiet der Kanaren
Mit einer Fläche von 46.612,9 Hektar ist der Naturpark Parque Natural Corona Forestal auf der Insel Teneriffa nicht nur der größte Naturpark, sondern das größte Schutzgebiet überhaupt der Kanarischen Inseln.
Der Naturpark Corona Forestal hat die ungefähre Form eines Kreisrings. Corona Forestal umgibt den Nationalpark Teide vollständig. Um zum in der Inselmitte von Teneriffa liegenden Teide-Nationalpark zu gelangen, muss man somit stets erst einmal durch den Naturpark Corona Forestal gehen oder fahren - egal aus welcher Himmelsrichtung man kommt.
Es trifft allerdings nicht zu, dass der Naturpark Coronal Forestal gleichbedeutend mit einer Pufferzone um den Nationalpark Teide ist. Der Nationalpark Teide und der Naturpark Corona Forestal haben vollkommen eigenständige Schutzziele. Beim Naturpark Corona Forestal (wörtlich übersetzt "Waldkranz") steht der Schutz der Wälder mit der Hauptbaumart der Kanarischen Kiefer im Vordergrund.
Der Naturpark Corona Forestal in seiner heutigen Form wurde im Rahmen des Gesetzes 12/1994 der Regierung der Kanaren geschaffen. Dieses Gesetz schuf nahezu alle Naturschutzgebiete der Kanaren, wie sie heute bestehen. Der Naturpark Corona Forestal erstreckt sich über einen enormen Höhenbereich, von ca. 300 m ü NN am tiefsten Punkt bis auf 2.576 m ü NN am höchsten Punkt.
Sonntag, 5. Juli 2015
Macizo de Anaga ist das erste Biosphärenreservat Teneriffas
Am 9. Juni 2015 konnten der Präsident des Inselrats von Teneriffa zusammen mit der Vorsitzenden des spanischen wissenschaftlichen Rats des MAB-Programms und einem Vertreter der beim Anaga-Gebirge gelegenen Stadt La Laguna die Entscheidung der Unesco entgegennehmen.
Dies ist das erste Biosphärenreservat auf der Insel Teneriffa. Bis auf die Insel Teneriffa gab es auf allen Hauptinseln der Kanaren bereits Biosphärenreservate, die zum größeren Teil jeweils die gesamte Insel umfassen. Die Insel Teneriffa hat sich bereits im Jahr 2014 für ein Biosphärenreservat im Anaga-Gebirge beworben. Das Gesuch wurde damals jedoch wegen einiger Unzulänglichkeiten abgelehnt. Die im Jahr 2014 von der Unesco festgestellten Mängel wurden in der Zwischenzeit behoben. So sind jetzt die Küsten- und Meeresgebiete um das Anaga-Gebirge Bestandteil des Biosphärenreservats.
Mittwoch, 18. Juni 2014
Wird das Anaga-Gebirge das erste Biosphärenreservat Teneriffas?
Das beratende Gremium der Unesco für Biosphärenreservate hat jetzt jedoch vorgeschlagen, dass der Antrag aus Teneriffa erst einmal nicht positiv beschieden werden soll. Zuvor muss Teneriffa noch Nachbesserungen zum Antrag einreichen.
Kaum ein anderer Staat hat mehr Biosphärenreservate als Spanien. Und kaum eine andere Region ist besser mit Biosphärenreservaten abgedeckt als die Kanaren. Die Inseln El Hierro, Fuerteventura, La Gomera, Lanzarote und La Palma sind mit ihrer gesamten Landfläche Biosphärenreservate. Die Insel Gran Canaria ist zu 46 Prozent Biosphärenreservat, wobei auf lange Sicht eine Ausdehnung auf die gesamte Insel geplant ist. Einzig die größte Insel der Kanaren, Teneriffa, ist bisher ohne Biosphärenreservat geblieben.
Dienstag, 30. April 2013
Mufflon-Jagd in Teneriffas Nationalpark Teide
Die Regierung der autonomen spanischen Region Kanaren hat jetzt die Richtlinien für die Jagd auf das Mufflon im Nationalpark Teide der Kanareninsel Teneriffa im Jahr 2013 herausgegeben.
Auf den kanarischen Inseln sind Säugetiere und vor allem große Säugetiere wie das Mufflon nicht heimisch. Das Mufflon richtet bei der endemischen Flora der Inseln große Schäden an. Das Mufflon wurde im Jahr 1970 im Nationalpark Teide eingeführt. Das war ein schwerer Fehler. Die großen Säugetiere haben bereits vielfache Schäden an der Hochgebirgsflora des Teide-Nationalparks angerichtet. Die ca. 50 Kilo schweren Tiere vermehren sich stark, weil sie auf Teneriffa keine natürlichen Feinde haben.
Freitag, 21. September 2012
Masca in Teneriffa`s Naturpark Teno
Der Parque Rural de Teno hat eine Fläche von 8.063,6 Hektar. Er wurde im Jahr 1994 verordnet. Das Gebiet ist auch ein Natura 2000-Vogelschutzgebiet. Es gibt auf den Kanaren zwei Schutzgebietskategorien vom Typ Naturpark, der Parque Natural und der Parque Rural. Der Parque Natural ist eine strengere Schutzgebietskategorie als der Naturpark in Deutschland. In einem Parque Natural steht der Schutz der Natur im Vordergrund. Einwohner gibt es in diesen Gebieten fast keine. Der Parque Rural entspricht mehr dem deutschen Naturpark oder auch einem Biosphärenreservat. In einem Parque Rural ist der Naturschutz ebenfalls Thema. Dort gibt es jedoch auch Siedlungen, deren traditionelle Bewirtschaftungsformen gefördert werden.
Sonntag, 8. April 2012
Die Felsen von Garcia (Roques de Garcia) in Teneriffa`s Teide-Nationalpark
Der 18.990 Hektar große Nationalpark Teide auf der Kanareninsel Teneriffa ist der meistbesuchte Nationalpark Spaniens und einer der meistbesuchten Nationalparks der Welt. Der Nationalpark umfasst unter anderem den Vulkangipfel des Teide, den mit einer Höhe von 3.718 Meter ü NN höchsten Berg Spaniens und die höchste Erhebung jeglicher Landmasse innerhalb des Atlantik.
In den letzten Jahren wurde viel für die Besucher des Nationalparks getan. Und so erwarten den Besucher heute ca. zwei Dutzend hervorragend instandgehaltene und beschilderte Wanderwege. Einer dieser Wege ist der Rundweg um die Roques de Garcia.
Die Roques de Garcia sind Erosionsreste älterer Lavaschichten. Die mehr als ein Dutzend Felsen und Türme zeichnen sich durch eine große Formenvielfalt aus. Die Roques de Garcia befinden sich in den sogenannte Canadas. Die Canadas sind ein riesiger Erosionskrater direkt neben dem Teide, viel älter als der Vulkan Teide.