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Mittwoch, 12. August 2026

Drei neue Biosphärenreservate in Europa im Jahr 2026

Vom 3. bis zum 6. Juni 2026 fand in Paraguay die 38. Sitzung des Internationalen Koordinierungskomitees des MAB-Programms (International Coordinating Council of the Man and the Biosphere Programme) der UNESCO statt.

Hier bei wurden 14 Biosphärenreservate neu anerkannt. Drei davon befinden sich in Europa  wie folgt:

Shkodër Lake (Albanien) 

Skadar Lake Watershed (Montenegro) 

Serra da Estrela (Portugal) 

Montag, 26. Januar 2026

UNESCO-Welterbekomitee beschäftigte sich 2025 mit der UNESCO-Welterbestätte "Natur- und kulturhistorische Region Kotor" in Montenegro

Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Weltserbestätte "Natur- und kulturhistorische Region Kotor" in Montenegro beschäftigt.

Die Bucht von Kotor ist eine ca. 30 Kilometer lange fjordartige Bucht an der Adriaküste von Montenegro.    

Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:

Montenegro soll alle weiteren Baubewilligungen im Welterbegebiet zunächst stoppen, bis die Planungsinstrumente auf staatlicher, regionaler und lokaler Ebenen angepasst und harmonisiert worden sind.

Der Entwurf des Managementplans soll fertiggestellt werden. Dies soll ein Werkzeug für den Schutz des gesamten Welterbegebiets werden.

Zu den folgenden Sachverhalten sollen Unterlagen an die UNESCO gesandt werden: Eine Studie über die Pufferzone, die Entscheidung über Verige-Brückenprojekt sowIe Pläne über Hotel- und Konversionsprojekte.

Der Stop von Bergbautätigkeiten wird begrüßt.

Bis zum 1. Februar 2026 soll ein Bericht über den Zustand der Welterbestätte an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 48. Sitzung des Welterbekomiees diskutiert werden. Das Setzen der Welterbestätte auf die Rote Liste ist nicht ausgeschlossen.  

   

 

    

 

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Sonntag, 16. November 2025

UNESCO-Welterbekomitee beschäftigt sich 2025 mit der UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark "Durmitor" in Montenegro

Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark "Durmitor" beschäftigt. 

Die Weltnaturerbestätte befindet sich in Montenegro.  

Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen: 

Begrüßt werden die Arbeiten, die Außengrenzen des Nationalparks Durmitor so zu ändern, dass sie sich im Einklang mit den Außengrenzen der Welterbestätte befinden.

Ebenfalls begrüßt werden die Bemühungen, den Nationalpark Durmitor zu vergrößern.

Ebenfalls begrüßt wird das Beobachtungssystem, das flussabwärts liegende Auswirkungen des Baus der Bar-Boljare-Autobahn erfassen soll. Begrüßt wird auch die Aufgabe des Bergbauprojekts Brskovo.

Das geplante Wasserkraft-Projekt Komarnica soll eine aktualisierte Umweltfolgenabschätzung erhalten.

Für die geplante Hochspannungsleitung Lastva Grbaljska–Pljevlja soll eine Umweltfolgeabschätzung vorgelegt werden.

Innerhalb der Welterbestätte darf es keine weiteren Infrastrukturen für den Skisport geben.

Bis zum 01.12.2026 soll ein überarbeiteter Bericht über den Zustand der Welterbestätte an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 49. Sitzung des Welterbekomitees behandelt werden.     

 

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Mittwoch, 17. April 2024

Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats in Montenegro - Stand Dezember 2023

Mit Stand Dezember 2023 hat Montenegro 32 Kandidaten-Schutzgebiete (Candidate Emerald Network Sites) im Rahmen des Schutzgebietsnetzes "Smaragd" (Emerald Network) des Europarats.

Das geht aus der Liste hervor, die bei der 43. Sitzung des Ständigen Komitees zur Berner Konvention des Europarats vorgelegt worden ist.

Gegenüber dem Vorjahr gab es somit keine Veränderungen.

Die Zahlen aus dem Smaragd-Barometer für Montenegro mit Stand 15.11.2023:

Anzahl der Kandidaten-Schutzgebiete: 32
Landfläche der Kandidaten-Schutzgebiete: 2.507,1 km²
Meeresfläche der Kandidaten-Schutzgebiete: 46,0 km²
Anteil der Kandidaten-Schutzgebiete an der Landfläche: 17,9 Prozent
 
Weitere Informationen
Schutzgebietsnetz Smaragd (Emerald Network) in Montenegro im Post vom 03.02.2020 in diesem Blog

 

Dienstag, 5. März 2024

Die UNESCO beschäftigte sich 2023 mit dem Nationalpark "Durmitor" in Montenegro

Die UNESCO beschäftigte sich bei der erweiterten 45. Sitzung des Welterbekomitees vom 10. bis 25. September 2023 auch mit dem Nationalpark "Durmitor" in Montenegro.

Die UNESCO begrüßt, dass weitere Wintersportanlagen im Nationalpark nicht mehr gebaut werden. Weitere touristische Einrichtungen sollen gemäß der UNESCO im Nationalpark Durmitor nicht mehr gebaut werden.

Mit Interesse werden Pläne zur Einrichtung einer Pufferzone verfolgt.

Flussabwärts gibt es einige Projekte für Flusskraftwerke. Das wird mit Besorgnis gesehen. So muss die Durchgängigkeit der Flüsse z.B. für den Lachs erhalten bleiben. Die Auswirkungen des Teilabschnitts Smokovac-Mateševo der Autobahn Bar-Boljare auf den universellen Wert des Gebiets sollen genau untersucht werden. Die Auswirkungen der Hochspannungsleitung Lastva Grbaljska-Pljevlja auf das Welterbegebiet sollen genau untersucht werden. Das gilt auch für die geplante Blei- und Zink-Mine.

Bis zum 1. Dezember 2024 soll ein Bericht über den Zustand der Weltnaturerbestätte Durmitor an die UNESCO gesandt werden. Dieser Bericht soll bei der 47. Sitzung des Welterbekomitees erörtert werden.  

Weitere Informationen

Dienstag, 3. Oktober 2023

"Skadar Lake" - das flächengrößte Kandidaten-Smaragd-Gebiet in Montenegro

"Skadar Lake" ist das flächengrößte Kandidaten-Smaragd-Gebiet des Europarats in Montenegro. In Montenegro gibt es zur Zeit noch keine anerkannten Smaragd-Gebiete.

Gemäß der Tabelle des Europarats umfasst das Kandidaten-Smaragd-Gebiet Skadar Lake eine Fläche von 37.800 Hektar.

Steckbrief
Name: Skadar Lake
Schutzgebietskategorie international: Kandidaten-Smaragd-Gebiet des Europarats
Gebietscode: ME0000003
Staat: Montenegro
Fläche: 37.800 Hektar
 
Skadar Lake liegt an der Grenze zwischen Albanien und Montenegro. Es ist der größte See in Südeuropa sowie auf der Balkan-Halbinsel. Skadar Lake ist ein Karstsee.

Weitere Informationen

 

Donnerstag, 19. Januar 2023

Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats in Montenegro - Stand Dezember 2022

Mit Stand Dezember 2022 hat Montenetro 32 Kandidaten-Schutzgebiete (Officially nominated candidate Emerald Network sites) im Rahmen des Schutzgebietsnetzes Smaragd (Emerald Network) des Europarats.

Das geht aus der Liste hervor, die bei der 42. Sitzung des Ständigen Komitees zur Berner Konvention des Europarats vorgelegt worden ist. 

Gegenüber dem Stand Dezember 2021 gab es damit keine Veränderungen. 

Die Gesamtfläche der Kandidaten-Schutzgebiete in Montenegro beträgt 2.507,1 km². Das sind 17,9 Prozent der Landesfläche.

Weitere Informationen

Mittwoch, 23. November 2022

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Nationalpark Durmitor" in Montenegro

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Nationalpark Durmitor" ist die zur Zeit einzige UNESCO-Weltnaturerbestätte in Montenegro sowie eine von 50 UNESCO-Welterbestätten weltweit, die von Gletschern bedeckte Flächen aufweisen.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Nationalpark Durmitor" kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit der Weltnaturerbestätte befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Name: Nationalpark Durmitor
Schutzgebietskategorie: UNESCO-Weltnaturerbestätte
Staat: Montenegro
Jahr der Anerkennung durch die UNESCO: 1980, Grenzänderung: 2005
Fläche: 32.100 Hektar
 
Dieser atemberaubende Nationalpark wurde von Gletschern geformt. Er wird von Flüssen und unterirdischen Strömen durchquert. Der Canyon des Tara-Flusses hat die tiefsten Schluchten in Europa. Hier gibt es dichte Kiefernwälder, die von klaren Seen unterbrochen werden. Es gibt viele endemische Pflanzenarten. 

Gletscher
Die UNESCO und die IUCN schätzen, dass die Gletscher in der UNESCO-Welterbestätte Durmitor bis zum Jahr 2050 verschwunden sein werden. *
 
Mehr zur UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark Durmitor
 
Weitere Informationen
 
* Quelle: Gemeinsame Veröffentlichung der UNESCO und der IUCN "World Heritage Glaciers, sentinels of climate change", publiziert 2022
 

Sonntag, 10. Juli 2022

Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats in Montenegro mit Stand Ende 2021 gemäß dem neuen Emerald Network Barometer

Das Ende 2021 auf der Website des Europarats veröffentlichte Emerald Network Barometer (Barometer zum Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats) bietet auch Daten zu Montenegro.

Im Emerald Network Barometer werden die Zahlen der angenommenen Schutzgebiete (Adopted Emerald Sites), der Kandidaten-Schutzgebiete (Candidate Emerald Sites) sowie der vorgeschlagenen Schutzgebiete (Proposed Emerald Sites) mit Stand 02. Dezember 2021 genannt. Die Daten werden jährlich aktualisiert.

Für Montenegro sieht das wie folgt aus:
Adopted Emerald Sites: 0 
Candidate Emerald Sites: 32
Proposed Emerald Sites: 0 

Im Emerald Network Barometer wird auch die Gesamtfläche der Schutzgebiete aufgeführt.

Für Montenegro sieht das wie folgt aus:
Candidate Emerald Sites Landfläche: 2.507,1 km²
Candidate Emerald Sites Meeresfläche: 46,0 km²
 
Dann wird noch der Anteil der Schutzgebietsfläche an der Gesamtfläche des Landes aufgeführt.
 
Für Montenegro sieht das wie folgt aus:
Anteil der Landfläche bei den Candidate Emerald Sites: 17,9 Prozent
Anteil der Meeresfläche bei den Candidate Emerald Sites: 0,3 Prozent
 
Weitere Informationen

 

Samstag, 30. Oktober 2021

UNESCO-Weltnaturerbestätten in Montenegro

In Montenegro gibt es zur Zeit eine UNESCO-Weltnaturerbestätte.

Dies ist der Nationalpark Durmitor.

Ein transnationaler Antrag, die serielle, transnationale UNESCO-Weltnaturerbestätte "Buchenwälder" um unter anderem zwei Flächen in Montenegro zu erweitern, wurde vom Welterbekomitee der UNESCO bei seiner 44. Sitzung 2021 abgelehnt.

Montenegro besitzt wie fast alle Staaten eine Vorschlagsliste (tentative list), in der potenzielle Weltnaturerbestätten aufgeführt sind. Es handelt sich um die folgenden zwei Gebiete:

Nationalpark Biogradska gora
Buchenwälder
 
Mehr zu den UNESCO-Weltnaturerbestätten in Montenegro
UNESCO lehnt 2021 die Aufnahme von Buchenwäldern Montenegros in die Welterbeliste ab im Post vom 24.10.2021

 
 
Weitere Informationen
 

 

Sonntag, 24. Oktober 2021

UNESCO lehnt 2021 die Aufnahme von Buchenwäldern Montenegros in die Welterbeliste ab

Das Welterbekomitee der UNESCO hat bei seiner 44. Sitzung vom 16. bis 31. Juli 2021 die Aufnahme von Buchenwäldern Montenegros in die Welterbeliste abgelehnt.

In Montenegro gibt es damit weiterhin nur eine UNESCO-Weltnaturerbestätte (Durmitor).

In der transnationalen Bewerbung um eine Erweiterung der bestehenden UNESCO-Weltnaturerbestätte "Buchenwälder" waren auch zwei Flächen in Montenegro enthalten. Dies waren die folgenden Flächen:

Biogradska Gora 1 und Biogradska Gora 2.

In Montenegro gibt es damit weiterhin keine Flächen im Rahmen der UNESCO-Weltnaturerbestätte Buchenwälder.

Für Montenegro wurde empfohlen, dass für eine Re-Nominierung der beiden Flächen die Hilfe des UNESCO-Welterbezentrums sowie der IUCN angefordert wird. Die beiden vorgeschlagenen Flächen sollen in eine Fläche zusammengeführt werden. Die Zonierung des Nationalparks Biogradska Gora soll im Zusammenhang mit den Buchenwälder-Welterbeflächen angepasst werden.

 

Freitag, 17. September 2021

Nationalpark "Durmitor" in Montenegro war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Durmitor" in Montenegro war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des UNESCO-Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Durmitor erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Das Welterbekomitee begrüßt, dass Montenegro begonnen hat, die Empfehlungen der 2018er-Mission umzusetzen, einschließlich einer Umorientierung des Managements des Gebiets hin zu einem nachhaltigen Tourismus. Die vorgeschlagene Änderung der Außengrenze des Gebiets im Einklang mit den 2005er- und 2018er-Missionen sowie der Prozess zur Einrichtung einer Pufferzone wird wieder geplant. 

Die Ausweitung von Skigebieten soll gestoppt werden. Mit äußerster Sorge wird gesehen, dass der Raumordnungsplan für den Nationalpark Durmitor nach wie vor die Erweiterung von Skigebieten vorsieht.

Mit Sorge werden auch die negativen Auswirkungen der Bar-Boljare-Autobahn auf den Fluss Tara gesehen. Ebenfalls mit Sorge wird das Wiederaufleben des Wasserkraftprojekts Buk Bijela im benachbarten Bosnien-Herzegowina gesehen. 

Bis zum 1. Dezember 2022 soll Montenegro einen aktualisierten Bericht zum Zustand der Welterbestätte und zu den bei der 44. Sitzung des Welterbekomitees angesprochenen Themen an die UNESCO senden. Dieser Bericht soll bei der 46. Sitzung des Welterbekomitees behandelt werden. 


Donnerstag, 15. Juli 2021

Weltnaturerbestätte "Buchenwälder" in Montenegro

Aktualisierung vom 03.08.2021
Das Welterbekomitee hat auf seiner 44. Sitzung die von Montenegro eingebrachten Flächen nicht anerkannt.

Ursprünglicher Text 
Bei der 44. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees, die vom 16. bis 31.07.2021 stattfindet, ist eine positive Entscheidung über eine Erweiterung der bestehenden UNESCO-Weltnaturerbestätte "Buchenwälder" auf zwei Flächen in Montenegro zu erwarten.

Die serielle, transnationale UNESCO-Weltnaturerbestätte Buchenwälder trägt den vollen, englischen Namen "Ancient and Primeval Beech Forsts of the Carpathians and Other Regions of Europe". Nach der jetzt anstehenden Erweiterung wird sie Flächen in 20 Staaten umfassen.

Dies sind die neuen Flächen in Montenegro:

Biogradska Gora 1
Fläche: 390,81 Hektar
Koordinaten: N42 54 35 E19 35 25
 
Biogradska Gora 2 
Fläche: 1913,48 Hektar
Koordinaten: N42 53 2 E19 37 5
 
Die gemeinsame Pufferzone ist 3632,82 Hektar groß.
 
Weitere Informationen

Montag, 12. Juli 2021

Internationale Schutzgebiete in Montenegro

Montenegro ist ein Staat in Südosteuropa.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die internationalen Schutzgebiete in Montenegro aufgelistet. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schutzgebieten befassen,  werden vom heutigen Post verlinkt.

UNESCO Weltnaturerbestätten
In Montenegro gibt es zur Zeit eine Weltnaturerbestätte. Das ist der Nationalpark Durmitor.

Montag, 3. Februar 2020

Schutzgebietsnetz Smaragd (Emerald Network) in Montenegro

Montenegro gehört zu den Staaten, in denen das Schutzgebietsnetz Smaragd (Emerald Network) des Europarats umgesetzt wird.

Montenegro ist seit dem Jahr 2007 Mitglied des Europarats. Die Berner Konvention des Europarats wurde im Jahr 1979 lange vor dem Beitritt von Montenegro verabschiedet. Das Schutzgebietsnetz Smaragd wurde mit der Empfehlung Nr. 16 (1989) des ständigen Ausschusses zur Berner Konvention (Standing Committee to the Bern Convention) geschaffen.

Jedes Schutzgebiet des Schutzgebietsnetzes Smaragd ist gekennzeichnet durch einen Code, dessen erste zwei Buchstaben den Ländercode (2-letter ISO 3166 country-code) darstellen. Der Ländercode Montenegros ist ME.

Montenegro hat Anteil an zwei der elf terrestrischen biogeographischen Regionen des Schutzgebietsnetzes Smaragd. Dies sind die mediterrane und die alpine Region.


Mittwoch, 20. November 2019

Ulcinj Salina ist neues Ramsar-Gebiet in Montenegro

Montenegro hat am 01.07.2019 das Gebiet Ulcinj Salina als Ramsar-Gebiet im Rahmen des internationalen Übereinkommens über Feuchtgebiete gemeldet. Das gab das Sekretariat der Ramsar-Konvention am 09.09.2019 bekannt.

Dies ist das dritte Ramsar-Gebiet Montenegros. Die Gebietsnummer des neuen Ramsar-Gebiets ist 2399. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 1.477 Hektar und hat die Koordinaten
41°55'N 19°18'E. Das Gebiet befindet sich an der Adriaküste in der Nähe der Grenze zu Albanien.

Das neue Ramsar-Gebiet ist die größte Saline an der Adria. Die Saline wurde im Jahr 1930 eingerichtet. Die Produktion von Salz wurde im Jahr 2013 eingestellt. Das Gebiet besteht aus mehreren Teilflächen, die früher mal verschiedene Aufgaben innerhalb des Salzgewinnungsprozesses hatten. Diese Flächen sind jetzt überwiegend von Grasland bedeckt. 

Ulcinj Salina ist das wichtigste Überwinterungsgebiet für Vögel an der Ostküste der Adria. 252 Vogelarten wurden im Gebiet beobachtet. Davon gelten 20 als bedroht.  

Hier gibt es eine Übersicht über die Ramsar-Gebiete in Montenegro. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Ramsar-Gebieten befassen, verlinkt.

Montag, 18. November 2019

Die Ramsar-Gebiete in Montenegro

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Ramsar-Gebiete in Montenegro aufgelistet. Zukünftige Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Ramsar-Gebieten Montenegros befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Die Ramsar-Konvention ist ein internationales Übereinkommen über Feuchtgebiete. Das Ramsar-Übereinkommen wurde am 02.02.1971 in der iranischen Stadt Ramsar geschlossen.

In Montenegro ist die Ramsar-Konvention am 03. Juni 2006 in Kraft getreten. Das Land hat zur Zeit drei Ramsar-Gebiete. Sie umfassen eine Fläche von 21.627 Hektar. Das sind 1,6 Prozent der Landesfläche.

Das größte Ramsar-Gebiet Montengros ist Skadarsko Jezero mit einer Fläche von 20.000 Hektar. Das kleinste Ramsar-Gebiet Montenegros ist Tivat Saline mit einer Fläche von 150 Hektar.

In Montenegro gibt es zur Zeit kein staatenübergreifendes Ramsar-Gebiet (Transboundary Ramsar Site). 


Donnerstag, 16. Mai 2019

Montenegro besitzt mit Stand Ende 2018 32 Kandidaten-Schutzgebiete im Rahmen des Schutzgebietsnetzes Smaragd (emerald network) des Europarats

Montenegro besitzt mit Stand Ende 2018 insgesamt 32 Kandidaten-Schutzgebiete im Rahmen des Schutzgebietsnetzes Smaragd (emerald network) des Europarats.

Das geht aus der im November 2018 aktualisierten Liste der Kandidaten-Schutzgebiete des Schutzgebietsnetzes Smaragd hervor, die bei der 38. Sitzung des Ständigen Komitees der Berner Konvention des Europarats vom 27. bis 30. November 2018 verabschiedet wurde.

Die Liste hat den offiziellen Namen in englischer Sprache: Updated List of officially nominated Candidate Emerald Sites (November 2018).

Die einzelnen Schutzgebiete werden auf der Liste mit ihrem Gebietscode, ihrem Namen und ihrer Fläche beschrieben.

Die Liste der Kandidaten-Schutzgebiete des Schutzgebietsnetzes Smaragd wird jedes Jahr bei der Sitzung des Ständigen Komitees der Berner Konvention aktualisiert.

Sonntag, 20. Januar 2019

UNESCO stellt Fragen zum Biosphärenreservat Tara River Basin in Montenegro

Das Biosphärenreservat Tara River Basin in Montenegro hat im Jahr 2018 einen Bericht an die UNESCO gesendet. 

Das Internationale Koordinierungs-Komitee (ICC) des MAB-Programms der UNESCO hat bei seiner 30. Sitzung vom 23. bis 28. Juli 2018 diesen Bericht begrüßt. Um feststellen zu können, ob das Biosphärenreservat die Kriterien für Biosphärenreservate vollständig erfüllt, ist jedoch die Beantwortung einiger Fragen erforderlich.

Dies ist bereits der zweite periodische Bericht, den das Biosphärenreservat Tara River Basin an die UNESCO gesendet hat. Das Biosphärenreservat wurde im Jahr 1976 gegründet. Es ist bisher das einzige Biosphärenreservat in Montenegro.

Das Becken des Flusses Tara befindet sich im südöstlichen Teil der Dinarischen Alpen und besteht aus Kalkplateaus, Canyons sowie der tiefsten Schlucht Europas. Der Tara-Canyon ist 80 Kilometer lang und erstreckt sich von 433 m ü NN bis auf 2.522 m ü NN. Das Biosphärenreservat umfasst auch den Durmitor-Nationalpark, den Biogradska Gora Nationalpark und den Piva-Regionalpark. 

Die Kernzone des Biosphärenreservats umfasst 19.300 Hektar. Die Pflegezone ist 24.938 Hektar groß. Die Entwicklungszone umfasst 138.651 Hektar.

Das ICC will nun u.a. wissen, warum einige Kernzonen des Biosphärenreservats nicht von Pflegezonen umgeben sind. Es soll zudem eine neue Karte der Zonierung des Gebiets vorgelegt werden. Diese Karte soll die Reduzierung der Fläche des Durmitor-Nationalparks zeigen sowie die vor kurzem eingerichteten neuen Schutzgebiete.    

Donnerstag, 20. Juni 2013

Neue Ramsar-Gebiete in Rumänien, Island, Montenegro, Weißrussland, Türkei und Bulgarien

Im Frühjahr 2013 haben einige europäische Länder weitere Ramsar-Gebiete (Feuchtgebiete im Rahmen der Ramsar-Konvention) ausgewiesen, über die hier in diesem Blog noch nicht berichtet worden ist.

Im Februar 2013 hat Rumänien gleich sieben neue Ramsar-Gebiete gemeldet. Das sind Blahnita (45.286 Hektar), Bratul Borcea (21.529 Hektar), Calafat-Ciuperceni-Danube (29.206 Hektar), Canaralele de la Harsova (7.406 Hektar), Ostroavele Dunarii-Bugeac-Iortmae (82.832 Hektar), Confluenta Jiu-Dunare (19.800 Hektar) und Dunarea-Bratul Macin (26.792 Hektar). Damit hat Rumänien insgesamt 19 Ramsar-Gebiete.