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Sonntag, 21. Juni 2026

"Toratau" in Russland ist neuer UNESCO Global Geopark

Die UNESCO hat im April 2026 weltweit 12 neue Geoparks als UNESCO Global Geopark anerkannt.

Darunter befindet sich der UNESCO Global Geopark "Toratau" in Russland.

Der Geopark Toratau befindet sich innerhalb der Republik Bashkortostan, an der Kreuzung des südlichen Teils des Urals mit den östlichen Ausläufern der osteuropäischen Plattform.  

In Russland gibt es jetzt zwei UNESCO Global Geoparks. 

Montag, 18. Mai 2026

UNESCO ernennt zwölf neue UNESCO Global Geoparks im Jahr 2026

Die UNESCO hat am 22. April 2026 zwölf neue UNESCO Global Geoparks ernannt.

Damit gibt es jetzt 241 UNESCO Global Geoparks in 51 Staaten. Die Gesamtfläche beträgt 882.000 km².

Fünf der zwölf neuen Geoparks befinden sich in Europa wie folgt:

Frankreich
Terres d’Hérault

Griechenland
Nisyros
 
Irland
Joyce Country and Western Lakes

Portugal
Algarvensis
 
Russland
Toratau 

Die Marke UNESCO Global Geoparks wurde von der UNO im Jahr 2015 beschlossen.   

  

 

Freitag, 28. November 2025

UNESCO-Welterbekomitee beschäftigt sich 2025 mit der UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark "Western Caucasus" in Russland

Das UNESCO-Welterbekomitee hat sich bei seiner 47. Sitzung, die vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris stattfand, mit der UNESCO-Weltnaturerbestätte Nationalpark "Western Caucasus" beschäftigt. 

Die Weltnaturerbestätte befindet sich in Russland.  

Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:

Mit äußerster Besorgnis wird die Schwächung von Schutzgebieten gesehen.

Donnerstag, 19. September 2024

UNESCO beschäftigt sich im Jahr 2024 mit der Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland

Das Welterbekomitee der UNESCO hat sich bei seiner 46. Sitzung, die vom 21. bis 31. Juli 2024 in Neu Delhi in Indien stattfand, auch mit der Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland beschäftigt.

Die UNESCO ist äußerst besorgt darüber, dass auf dem Lagonaki-Plateau ein Ski-Resort erichtet werden soll. Das Lagonaki-Plateau ist ein wichtiger Bestandteil der Welterbestätte, nicht zuletzt wegen der Biodiversität. Sollten die Pläne weitergeführt werden, wird die Welterbestätte auf die Rote Liste gesetzt.

Ebenfalls äußerst besorgt ist die UNESCO über Pläne zum Bau einer Straße und einer Eisenbahn vom Nordkaukasus zum Schwarzen Meer. Dadurch wäre die Welterbestätte negativ betroffen.

Im an die Welterbestätte angrenzenden Sochi-Nationalpark sollen Infrastrukturmaßnahmen nicht durchgeführt werden, wenn sie den universellen Wert der Welterbestätte beeinträchtigen.

Positiv wird vermerkt, dass der Gesetzentwurf für eine Änderung der Grenzen von Bundes-Schutzgebieten nicht weiterverfolgt wird.

Bis zum 1. Februar 2025 soll Russland einen Bericht über den Zustand der Welterbestätte an die UNESCO senden. Dieser Bericht soll bei der 47. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees diskutiert werden.

Weitere Informationen


 

Montag, 15. Januar 2024

UNESCO beschäftigte sich 2023 mit der Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland

Die UNESCO beschäftigte sich bei der erweiterten 45. Sitzung des Welterbekomitees vom 10. bis 25. September 2023 auch mit der Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland.

Die UNESCO äußerte ihr tiefes Besorgnis über geplante Skiorte (Lagonaki-Plateau) in oder nahe der Weltnaturerbestätte. Die UNESCO erinnert daran, dass das gesamte Lagonaki-Plateau Bestandteil der Welterbestätte ist. Auch in den benachbarten Schutzgebieten "Sochi Wildlife Refuge" und "Sochi Nationalpark" sollen skitechnische Erschließungen unterbleiben.

Die UNESCO äußert auch ihre Besorgnis über einen neuen Gesetzentwurf, der die Änderung der Außengrenzen von Schutzgebieten ermöglicht. Russland hat zugesichert, dass die Straße nach Lunnaya Polyana nicht weitergebaut wird. Mit Sorge betrachtet die UNESCO Pläne für eine Straßen- und Bahnverbindung vom Nordkaukasus zum Schwarzen Meer.

Russland soll bis zum 01. Februar 2024 einen Bericht über den Zustand der Welterbestätte liefern. Dieser Bericht soll bei der 46. Sitzung des Welterbekomitees erörtert werden. 

Weitere Informationen

Dienstag, 22. November 2022

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" ist eine von elf UNESCO-Weltnaturerbestätten in Russland sowie eine von 50 UNESCO-Welterbestätten weltweit, die von Gletschern bedeckte Flächen aufweisen.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die UNESCO Weltnaturerbestätte Western Caucasus kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit der Weltnaturerbestätte befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Name: Western Caucasus
Schutzgebietskategorie: UNESCO-Weltnaturerbestätte
Staat: Russland
Jahr der Anerkennung durch die UNESCO: 1999
Fläche: 298.903 Hektar
 
Die Welterbestätte befindet sich am äußersten westlichen Ende des Kaukasus sowie 50 Kilometer nordöstlich des Schwarzen Meeres. Die Welterbestätte ist eines der wenigen großen Berggebiete in Europa, das keine wesentlichen Einwirkungen durch den Menschen erfahren hat.
  
Gletscher
Die UNESCO und die IUCN schätzen, dass die Gletscher des Welterbegebiets bis zum Jahr 2100 verschwunden sein werden, wenn keine weiteren Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung getroffen werden.*
 
Mehr zur Weltnaturerbestätte Western Caucasus in diesem Blog
 
 
 
Weitere Informationen
UNESCO-Weltnaturerbestätten in Russland im Post vom 24.02.2022 in diesem Blog
 
* Quelle: Gemeinsame Veröffentlichung der UNESCO  und der IUCN "World Heritage Glaciers, Sentinels of climate change", publiziert 2022

Montag, 25. Juli 2022

Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats in Russland mit Stand Ende 2021 gemäß dem neuen Emerald Network Barometer

Das Ende 2021 auf der Website des Europarats veröffentlichte Emerald Network Barometer (Barometer zum Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats) bietet auch Daten zu Russland. 

Im Emerald Network Barometer werden die Zahlen der angenommenen Schutzgebiete (Adopted Emerald Sites), der Kandidaten-Schutzgebiete (Candidate Emerald Sites) sowie der vorgeschlagenen Schutzgebiete (Proposed Emerald Sites) mit Stand 02. Dezember 2021 genannt. Die Daten werden jährlich aktualisiert.

Für Russland sieht das wie folgt aus:
Adopted Emerald Sites: 0   
Candidate Emerald Sites: 1.632
Proposed Emerald Sites: 3
 
Im Emerald Network Barometer wird auch die Gesamtfläche der Schutzgebiete aufgeführt.

Für Russland sieht das wie folgt aus:
Candidate Emerald Sites Landfläche: 379.243,6 km²
Candidate Emerald Sites Meeresfläche: 76.685,4 km²
Proposed Emerald Sites Landfläche: 22,1 km²
Proposed Emerald Sites Meeresfläche: 0,0 km²
 
Dann wird noch der Anteil der Schutzgebietsfläche an der Gesamtfläche des Landes aufgeführt.
 
Für Russland sieht das wie folgt aus:
Anteil der Landfläche bei den Candidate Emerald Sites: 9,6 Prozent
Anteil der Meeresfläche bei den Candidate Emerald Sites: 1,9 Prozent
Anteil der Landfläche bei den Proposed Emerald Sites: 0,0 Prozent
Anteil der Meeresfläche bei den Proposed Emerald Sites: 0,0 Prozent
 
Weitere Informationen

 

Donnerstag, 24. Februar 2022

UNESCO-Weltnaturerbestätten in Russland

In Russland gibt es zur Zeit elf UNESCO-Weltnaturerbestätten.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die UNESCO-Weltnaturerbestätten in Russland aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Weltnaturerbestätten befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.  

Virgin Komi Forests
Jahr der Zuerkennung des Welterbetitels: 1995 
Fläche: 3.280.000 Hektar
 
Lake Baikal
Jahr der Zuerkennung des Welterbetitels: 1996
Fläche: 8.800.000 Hektar

Mittwoch, 23. Februar 2022

Internationale Schutzgebiete in Russland

Russland ist ein Bundesstaat in Osteuropa und in Nordasien.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die internationalen Schutzgebiete in Russland aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schutzgebietskategorien befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.      

UNESCO-Weltnaturerbestätten
In Russland gibt es zur Zeit elf UNESCO-Weltnaturerbestätten.
keine Auflistung
 
Biosphärenreservate (UNESCO-MAB)
In Russland gibt es zur Zeit 48 UNESCO-Biosphärenreservate.
keine Auflistung

UNESCO Global Geoparks
In Russland gibt es zur Zeit einen UNESCO Global Geopark:
Yangan-Tau
 
Ramsar-Konvention
In Russland gibt es zur Zeit 35 Ramsar-Gebiete.
keine Auflistung

Grüne Liste der IUCN
In Russland gibt es zur Zeit kein Schutzgebiet, das auf der Grünen Liste der IUCN steht.
 
Europadiplom des Europarats
In Russland gibt es zur Zeit vier Schutzgebiete, die mit dem Europadiplom des Europarats ausgezeichnet worden sind.
Kostomuksha Strict Nature Reserve, Oka National Biosphere Reserve, Teberda National Biosphere Reserve, Tsentralno-Chernozemny Biosphere Reserve   

Emerald Network (Netzwerk Smaragd) des Europarats
In Russland gibt es zur Zeit noch keine offiziell anerkannten Schutzgebiete des Schutzgebietsnetzes Smaragd (Officially adopted Emerald Network Sites).
 
In Russland gibt es zur Zeit ca. 1.700 offiziell nominierte Kandidaten-Schutzgebiete des Schutzgebietsnetzes Smaragd (Officially nominated candidate Emerald network sites).

 

Samstag, 22. Januar 2022

Schutzgebietsnetz Smaragd des Europarats in Russland

Russland gehört zu den Staaten, in denen das Schutzgebietsnetz Smaragd (Emerald Network) des Europarats umgesetzt werden soll.

Russland ist seit dem Jahr 1996 Mitglied des Europarats. Die Berner Konvention des Europarats wurde im Jahr 1979 vereinbart. Das Schutzgebietsnetz Smaragd wurde mit der Empfehlung Nr. 16 (1989) des ständigen Ausschusses zur Berner Konvention (Standing Committee to the Bern Convention) geschaffen. 

Jedes Schutzgebiet des Schutzgebietsnetzes Smaragd ist gekennzeichnet durch einen Code, dessen erste zwei Buchstaben den Ländercode (2-letter ISO 3166 country code) darstellen. Der Ländercode von Russland ist RU.

Der europäische Teil von Russland hat Anteil an sechs der elf terrestrischen biogeographischen Regionen des Schutzgebietsnetzes Smaragd. Dies sind die alpine biogeographische Region, die arktische biogeographische Region, die boreale biogeographische Region, die kontinentale biogeographische Region, die biogeographische Steppenregion und die biogeographische Schwarzmeerregion.

Russland besitzt mit Stand Ende 2021 noch keine offiziel angenommenen Schutzgebiete im Schutzgebietsnetz Smaragd (officially adopted emerald sites). Russland besitzt mit Stand Ende 2021 1.632 offizielle Kandidaten-Schutzgebiete im Schutzgebietsnetz Smaragd (officially nominated candidate sites).

Landfläche Russlands
3.960.000 km²
 
Schutzgebietsnetz Smaragd in Russland (Stand: 02.12.2021)
Anerkannte Schutzgebiete: 0
Kandidaten-Schutzgebiete: 1.632
Vorgeschlagene Schutzgebiete: 3

Weitere Informationen
 
 

Dienstag, 7. Dezember 2021

Russisches Biosphärenreservat "Sayano-Shushenskiy" erfüllt im Jahr 2021 die Kriterien der UNESCO

Das Biosphärenreservat "Sayano-Shushenskiy" in Russland war Thema bei der 33. Sitzung 2021 des Internationalen Koordinierungsrats des MAB-Programms der UNESCO.

Das Biosphärenreservat fällt unter den Exit-Strategie-Prozess. Das beratende Komitee zum MAB-Programm der UNESCO hat die Antworten begrüßt, die von den Behörden übermittelt worden sind, ebenso die überarbeitete Karte zur Zonierung des Gebiets und den überarbeiteten periodischen Bericht.

Das beratende Komitee begrüßte auch die Aktivitäten in Bezug auf eine Erweiterung des Biosphärenreservats, vor allem diejenigen Aktivitäten, die sich auf den Tourismus und die Holzgewinnung beziehen. Das beratende Komitee nahm Notiz von der Erweiterung einer Entwicklungszone. Zudem wurden zwei öffentliche Einrichtungen geschaffen, die die Beteiligung der Bevölkerung vor Ort verbessern sollen.

Das beratende Komitee begrüßte die überarbeitete Karte zur Zonierung sowie die dargelegten Gründe für die Zonierung. Gemäß den Angaben auf der Zonierungskarte wird eine weitere Entwicklungszone bestimmt. Die Behörden wurden aufgefordert, den Zustand der zweiten Entwicklungszone zu erklären sowie über die Gesamtzahl der Einwohner im Biosphärenreservat zu berichten.

Das beratende Komitee kam zum Schluss, dass das Biosphärenreservat Sayano-Shushenskiy die Bedingungen für Biosphärenreservate erfüllt.

Das Biosphärenreservat Sayano-Shushenskiy befindet sich in Sibirien in der Region Krasnoyarsk am linken Ufer eines großen Stausees des Flusses Yenisey an einer Stelle, an der der Yenisey die Gebirgskette Western Sayan Mountains durchschneidet.

Sonntag, 28. November 2021

Wie geht es weiter mit dem russischen Biosphärenreservat "Chernyje Zemli"?

Das Biosphärenreservat "Chernyje Zemli" in Russland war Thema bei der 33. Sitzung 2021 des Internationalen Koordinierungsrats des MAB-Programms der UNESCO.

Das Biosphärenreservat fällt unter den Exit-Strategie-Prozess. Die nationalen Behörden haben auf Anfrage der UNESCO vom 30. September 2018 weitere Unterlagen geschickt. Demnach wurde ein mittelfristiger Managementplan für die Periode von 2018 bis 2022 entwickelt. Das beratende Komitee des MAB-Programms der UNESCO empfahl, dass auch Maßnahmen gefördert werden sollen, die nicht dem Tourismus dienen, wie z.B. Weideviehhaltung.

Die Kern- und Pflegezone des Biosphärenreservats wird zur Zeit vom Chernyje-Staats-Schutzgebiet gemanagt. Die Entwicklungszone wird von den Gemeinden gemanagt. Das beratende Komitee fordert weiterhin, dass die beiden unterschiedlichen Formen des Managements zusammengeführt werden.

Aus den mitgesandten Karten geht die Zonierung des Biosphärenreservats nicht richtig hervor. Das beratende Komitee hat deshalb die Behörden aufgefordert, bis zum 22. Mai 2020 die bisher nicht vorhandenen Informationen zu liefern.

Das Biosphärenreservat Chernyje Zemli befindet sich im vorkaspischen Tiefland und umfasst auch den Manych Gudilo-See. In der Tabelle der UNESCO zu den Biosphärenreservaten ist das Biosphärenreservat Chernyje Zemli neuestens als "zurückgezogen 2021" aufgeführt. Demnach würde das Biosphärenreservat nicht mehr existieren. 

Freitag, 19. November 2021

UNESCO begrüßt ergänzende Informationen Russlands zum Biosphärenreservat "Okskiy"

Das Biosphärenreservat "Okskiy" in Russland war Thema bei der 33. Sitzung 2021 des Internationalen Koordinierungsrats des MAB-Programms der UNESCO.

Das Biosphärenreservat fällt unter den Exit-Strategie-Prozess. Das beratende Komitee begrüßte die ergänzenden Informationen, die von den Behörden an die UNESCO gesendet worden sind.

Begrüßt wird die Vergrößerung der Entwicklungszone des Biosphärenreservats, damit die Gemeinden besser am Biosphärenreservat beteiligt sind. Es sollen Aktivitäten zur nachhaltigen Entwicklung des Biosphärenreservats in die Wege geleitet werden. Die Zahl der Touristen hat sich erhöht. Vor Ort wurden über 120 Jobs geschaffen. Studien zur Ökologie und zur Biodiversität werden gefördert. 

Das beratende Kokmitee wünscht noch eine Erklärung, warum die Kernzone des Biosphärenreservats (= Nationalpark) zum Teil direkt an die Entwicklungszone grenzt. Informationen werden auch noch zur Entwicklungszone verlangt. Diese Informationen sollten bis zum 22. Mai 2020 eingelangt sein.  

Das Biosphärenreservat Okskiy befindet sich im Südosten von Moskau entlang des Mittellaufs des Flusses Oka. Es ist ein Teil der Meschera-Niederung. 

Dienstag, 9. November 2021

UNESCO begrüßt Managementplan für russisches Biosphärenreservat "Lake Elton"

Das Biosphärenreservat "Lake Elton" in Russland war Thema bei der 33. Sitzung 2021 des Internationalen Koordinierungsrats des MAB-Programms der UNESCO.

Das Biosphärenreservat Lake Elton wurde im Jahr 2019 anerkannt. Damals drängte das beratende Komitee zum MAB-Programm der UNESCO die Behörden, die Auswirkungen des Abbaus von therapeutischem Lehm zu beobachten und ihre Forschungskapazitäten zu entwickeln. Außerdem sollte ein Managementplan vorgelegt werden.

Deshalb hat das beratende Komitee die Vorlage eines detailierten Managementplans begrüßt. Der Managementplan beinhaltet die weitere Entwicklung in Bezug auf den Tourismus und die therapeutischen Maßnahmen sowie die negativen Auswirkungen des Abbaus von Lehm.

Ebenfalls wird der geplante Ausbau der Forschungsaktivitäten begrüßt. Das beratende Komitee fordert die Behörden auf, das Biosphärenreservat weiterhin zusammen mit der örtlichen Bevölkerung zu managen sowie Frauen am Management- und Beobachtungsprozess zu beteiligen.

Lake Elton ist ein Salzsee in der Region Volgograd nahe der Grenze zu Kasachstan.     


Mittwoch, 13. Oktober 2021

"Western Caucasus" in Russland war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Western Caucasus" in Russland war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des UNESCO-Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Western Caucasus erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:

Begrüßt wird die Zusicherung Russlands, dass die Pläne für Skigebiete in den Becken der Flüsse Mzymta, Urushten und Malaya Laba zurückgewiesen worden sind. Mit Sorge wird jedoch registriert, dass auf dem Plateau Lagonaki ein Berge-Resort geplant ist. Sollten im Welterbegebiet solche Entwicklungsmaßnahmen stattfinden, würde das Gebiet wahrscheinlich auf die Rote Liste der Welterbestätten gesetzt. Begrüßt wird die Zusicherung Russlands, dass auf dem Plateau Lagonaki keine Ausgliederung von Flächen aus dem Welterbegebiet stattfinden wird. Der Schutzstatus des gesamten Plateaus Lagonaki soll geklärt werden.

Mit großer Sorge wird registriert, dass es im Nationalpark Sochi sowie im Wildschutzgebiet Sochi Flächenausgliederungen für Entwicklungsmaßnahmen gibt. Das kann den außergewöhnlichen universellen Wert des Gebiets beeinträchtigen. Russland wird gebeten, keine weiteren Arbeiten an der Straße nach Lunnaya Polyana zuzulassen. 

Es soll eine gemeinsame Mission vor Ort des UNESCO-Welterbekomitees und der IUCN stattfinden. Bis zum 1. Februar 2022 soll Russland einen aktualisierten Bericht an die UNESCO senden. Bei der 45. Sitzung des Welterbekomitees soll dieser Bericht behandelt werden. Möglicherweise wird das Gebiet dann auf die Rote Liste des Welterbes gesetzt.  


Samstag, 9. Oktober 2021

"Kamtschatka" in Russland war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Kamtschatka" in Russland war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Kamtschatka erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Das Welterbekomitee nimmt mit Sorge zur Kenntnis, dass es seit der 2007er-Beobachtungsmission kaum Fortschritte bei der Bewahrung der Welterbestätte gab. Mit äußerster Sorge wird regisistriert, dass die Fläche des Naturparks Süd-Kamtschatka verkleinert worden ist. Ebenfalls mit Sorge wird beobachtet, dass es innerhalb des Naturparks Süd-Kamtschatka eine große Tourismusentwicklung geben soll.

Willkommen ist die Entscheidung Russlands, dass die bisher im Naturschutzgebiet Kronotsky geplante Wasserkraftanlage sowie der Bau eines Fisch-Kanals nicht weiterverfolgt werden sollen.

Mit Sorge wird auch zur Kenntnis genommen, dass die Zonierung der Weltnaturerbestätte geändert wurde mit dem Effekt, dass jetzt die Fläche des strengen Schutzes verkleinert worden ist.

Bis zum 1. Februar 2022 soll Russland einen überarbeiteten Bericht über den Stand des Schutzes der Welterbestätte und die Umsetzung der Empfehlungen des Welterbekomitees an die UNESCO senden. Dieser Bericht soll bei der 45. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees besprochen werden. 

 

 

Dienstag, 5. Oktober 2021

"Virgin Komi Forest" in Russland war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Virgin Komi Forest" in Russland war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des UNESCO-Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Virgin Komi Forest erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Das Welterbekomitee begrüßt die Erfolge zur Stärkung des Besuchermanagements im Naturschutzgebiet Pechoro-Ilychskiy. Es soll jedoch eine Besucherstrategie für die gesamte Welterbestätte erarbeitet werden.

Die Beendigung der Bergbau-Lizenz für die Erkundung und die Nutzung der Goldvorkommen sowie die teilweise Beseitung der Bergbau-Einrichtungen im Chudnoe-Goldvorkommen wird zur Kenntnis genommen. Mit größter Besorgnis wurde jedoch registriert, dass es Pläne zur Änderung der Außengrenzen des Nationalparks Yugyd Va gibt mit dem Ziel, Bergbau möglich zu machen.

Die Gebiete, die durch Bergbauaktivitäten in den Jahren 2011 und 2012 beeinträchtigt worden sind, sollen renaturiert werden.

Für den Managementplan 2017 - 2031 sollen ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Russland soll bis zum 1. Dezember 2022 einen aktualisierten Bericht über den Bewahrungszustand der Welterbestätte an das Welterbekomitee senden. Dieser Bericht soll Thema bei der 46. Sitzung des Welterbekomitees sein.

Die 3,28 Millionen Hektar große Weltnaturerbestätte Virgin Komi Forest befindet sich im Ural.  


Donnerstag, 30. September 2021

Baikalsee in Russland war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Baikalsee" in Russland war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des UNESCO-Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Baikalsee erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Unter anderem wurden die folgenden Punkte angesprochen:

Mit großer Sorge wird beobachtet, dass es verschiedene Änderungen bei der Umweltgesetzgebung geben soll, die den bestehenden Rahmen der Umweltgesetzgebung schwächen würden. Gleichzeitig werden die ökologischen Bedingungen beim Baikalsee schlechter.

Dienstag, 28. September 2021

Wie geht es mit dem russischen Biosphärenreservat "Kavkazskiy" nach dem Jahr 2021 weiter?

Das Biosphärenreservat "Kavkazskiy" in Russland fällt unter den sogenannten Exit-Strategie-Prozess. Das bedeutet, dass eine Aberkennung des Titels "UNESCO-Biosphärenreservat" droht, wenn nicht bestimmte Fortschritte erzielt werden.

Das Internationale Beratungskomitee hat begrüßt, dass nun ein periodischer Bericht eingereicht worden ist. Begrüßt wurden auch die Erfolge, das Biosphärenreservat um eine Entwicklungszone zu erweitern, so dass das Biosphärenreservat eine Entwicklungsfunktion erhält.

Die Verhandlungen über eine Entwicklungszone begannen im Jahr 2017. Sie wurden jedoch noch nicht abgeschlossen. Das Beratungskomitee hat bis zum 22. Mai 2020 einen Bericht angefordert, der über die Einbeziehung der Kommunen sowie die Funktion der Entwicklungszone Auskunft gibt.

Kavkazskiy befindet sich in Südrussland (Europa, Ausläufer des Kaukasus). 

Sonntag, 26. September 2021

Gebirge "Altai" in Russland war Thema bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte "Golden Mountains of Altai" in Russland war eines der Themen bei der 44. Sitzung 2021 des Welterbekomitees.

Die Behandlung der Welterbestätte Golden Mountains of Altai erfolgte im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung über den Zustand der Bewahrung der Welterbestätten.

Das Welterbekomitee bedauert, dass Russland nicht genügend Informationen zu den Themen geliefert hat, die in den vergangenen Sitzungen des Welterbekomitees auf der Tagesordnung waren.

Die Versicherung Russlands, dass die Altai-Gaspipeline nicht durch das Gebiet geführt wird, wird begrüßt. Vorsorglich wird festgestellt, dass das Gebiet auf die Rote Liste des Welterbes gesetzt wird, falls die Gaspipeline im Welterbegebiet verlegt wird.

Die Neufestsetzung von Wasserschutzgebieten beim Teletskoye-See wird zur Kenntnis genommen. Mit Sorge wird betrachtet, dass die Hälfte des Sees ohne gesetzliche Schutzgebietsausweisung bleibt. Touristische Infrastruktur am See darf erst erstellt werden, wenn die Auswirkungen auf das universelle Erbe untersucht worden sind.

Bergbau ist nicht verträglich mit dem Welterbestatus. Diesbezügliche Bestrebungen sind genau zu untersuchen.

Russland, Kasachstan und die Mongolei werden aufgefordert, transnationale Schutzmaßnahmen in die Wege zu leiten.

Bis zum 1. Dezember 2022 muss Russland einen überarbeiteten Bericht zum Zustand der Welterbestätte sowie zur Umsetzung der genannten Themen an das Welterbekomitee senden. Dieser Bericht soll bei der 46. Sitzung des Welterbekomitees besprochen werden.