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Donnerstag, 9. Juli 2026

Wildnisgebiet "Heidehof" in Brandenburg um 776 Hektar erweitert

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg konnte mit Mitteln aus dem Wildnisfonds das Wildnisgebiet "Heidehof" im Jahr 2025 um 776 Hektar erweitern.

Das Wildnisgebiet Heidehof war bisher 2.700 Hektar groß.

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Stiftung besitzt Flächen in vier ehemaligen Truppenübungsplätzen. Die Flächen sind insgesamt 15.150 Hektar groß. Im ehemaligen Truppenübungsplatz Heidehof besitzt die Stiftung insgesamt 4.180 Hektar. Eine Teilfläche wird als Windpark genutzt.  

Montag, 27. Oktober 2025

Die UNESCO-Buchenwälder Serrahn waren im Rennen um das Naturwunder Deutschlands im Jahr 2025

Die Heinz Sielmann Stiftung veranstaltete im Jahr 2025 zusammen mit dem Deutschen Wanderverband eine Publikumswahl zum Naturwunder Deutschlands im Jahr 2025 (Naturwunderwahl 2025).

Unter den zur Wahl stehenden neun Naturphänomenen waren auch die "UNESCO-Buchenwälder Serrahn" im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Diese Buchenwälder befinden sich innerhalb des Müritz-Nationalparks. Sie sind auch Bestandteil des UNESCO-Weltnaturerbes. Auf dem Wald-Erlebnis-Pfad zwischen Zinow und dem Schweingartensee kann man die prächtigen Buchenwälder erkunden.

Die Publikumswahl fand vom 11. August bis 28. September 2025 statt. Sieger wurde die Breitachklamm bei Oberstdorf im Allgäu.

 

Sonntag, 5. Oktober 2025

"Mangfallknie" ist das 172. Naturwaldreservat in Bayern

Das Naturwaldreservat "Mangfallknie" ist das 172. Naturwaldreservat in Bayern.

Dies teilte das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus am 17.09.2025 mit. Über 7.700 Hektar Waldfläche sind nun in Bayern als Naturwaldreservat geschützt.

Das Naturwaldreservat Mangfallknie umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Es befindet sich im Mangfalltal auf der Gemarkung von Weyarn im Landkreis Miesbach. 

Der Waldbesitzer ist die Stadt München.

Im Gebiet gibt es alte Buchenwälder und Kalktuffquellen.      

Montag, 17. Februar 2025

"Wildnisgebiet Königsbrücker Heide" ist einziges deutsches Schutzgebiet in der IUCN-Kategorie Ib

Das "Wildnisgebiet Königsbrücker Heide" im Bundesland Sachsen ist das zur Zeit einzige Schutzgebiet in Deutschland, das von der IUCN in der Kategorie Ib anerkannt worden ist. 

Die IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation. 

Die Kategorie Ib bedeutet Wildnisgebiet. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird das Wildnisgebiet Königsbrücker Heide kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit der Königsbrücker Heide befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. 

Steckbrief
Name: Wildnisgebiet Königsbrücker Heide
Schutzgebietskategorie: Naturschutzgebiet
IUCN-Kategorie: Ib
Staat: Deutschland
Bundesland: Sachsen
Fläche: 70,36 km²
Gründung: 2022
 
Gesetzliche Grundlage
Verordnung des Landratsamtes Bautzen zur Festsetzung des Naturschutzgebietes "Wildnisgebiet Königsbrücker Heide" vom 29. November 2022
 
Nationale Naturlandschaften
Die Königsbrücker Heide ist eines von zur Zeit drei Wildnisgebieten in Deutschland unter dem Dach der Nationalen Naturlandschaften.
 
Mehr zum Wildnisgebiet Königsbrücker Heide in diesem Blog
 
 
Weitere Informationen
Die Nationalen Naturlandschaften in Sachsen im Post vom 11.02.2023 in diesem Blog 

Mittwoch, 8. Januar 2025

Wildnis im Rahmen der "Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030" in Deutschland

Das Bundeskabinett hat am 18. Dezember 2024 die "Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030" (NBS 2030) beschlossen. 

Der erste Aktionsplan zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 umfasst den Zeitraum 2024 - 2027. Dort sind 21 Handlungsfelder beschrieben. Das Handlungsfeld 2. umfasst die Themen Schutzgebierte, Vernetzung und Wildnis. Im Handlungsfeld 2.4 werden zur Wildnis die folgenden Punkte aufgeführt:

Die Förderprogramme für mehr Wildnis in Deutschland werden bis 2025 ausgebaut.

Die rechtlichen Möglichkeiten zur Wildnisentwicklung werden bis 2027 besser ausgeschöpft. Folge- und Nebenkosten bei Wildnisgebieten werden verringert.

Bis 2026 soll geklärt werden, wie Wildnisgebiete als Kompensationsmaßnahme anerkannt werden können.

Bis 2026 werden der Austausch von Fachleuten ("Wildnis im Dialog") und die Bund-Länder-Gespräche fortgeführt und verstetigt.  


 

Montag, 6. Januar 2025

Bannwald "Pfrunger-Burgweiler Ried" - Wildnis in Oberschwaben

Mit einer Fläche von 440,2 Hektar ist der Bannwald "Pfrunger-Burgweiler Ried" eines der größten Wildnisgebiete in Baden-Württemberg außerhalb des Nationalparks Schwarzwald sowie der größte Bannwald des Bundeslands.

Der Begriff Bannwald bedeutet in Baden-Württemberg Naturwaldreservat, somit also Wildnis.

Steckbrief
Name: Pfrunger-Burgweiler Ried
Schutzgebietskategorie: Bannwald (Naturwaldreservat)
Fläche: 440,2 Hektar
Gründung: Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 09.02.2012
Staat: Deutschland
Bundesland: Baden-Württemberg
Landkreis: Sigmaringen
Großlandschaft: Voralpines Hügel- und Moorland
Naturraum: Oberschwäbisches Hügelland
 
Das Pfrunger-Burgweiler Ried ist eines der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. Es wurde im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts mit Zuschüssen vom Bund renaturiert. Die Projektlaufzeit war von 2002 bis 2005 (Förderphase I) und von 2006 bis 2015 (Förderphase II): 

Mehr zum Bannwald "Pfrunger-Burgweiler Ried" in diesem Blog
Bannwald Pfrunger-Burgweiler Ried in Oberschwaben im Jahr 2018 im Post vom 12.07.2018
 
 
 

Weitere Informationen
Moore in Oberschwaben im Post vom 27.12.2018 in diesem Blog 


Mittwoch, 18. Dezember 2024

"Schwarzahalden" - ein Wildnisgebiet im Südschwarzwald

Die "Schwarzahalden" im Südschwarzwald gehören zu den größeren Wildnisgebieten in Baden-Württemberg.  

Das Wildnisgebiet Schwarzahalden wird von den Bannwäldern "Schwarzahalden" und "Schwarzahalden-Erweiterung" gebildet.

Mit dem Begriff "Bannwälder" bezeichnet man in Baden-Württemberg Naturwaldreservate (=Waldwildnisgebiete).

Die Schwarzahalden sind die größte Kernzonenfläche im Biosphärengebiet Schwarzwald.  

Die Wildnis Schwarzahalden ist 433,5 Hektar groß.

Sie besteht aus den folgenden Bannwäldern:
 
Bannwald Schwarzahalden
282,5 Hektar
Lk Waldshut
Sammelverordnung der Körperschaftsforstdirektion Freiburg und der Forstdirektion Freiburg über die Bannwälder "Bechtaler Wald", "Flüh", "Windbergschlucht", "Schwarzahalden", "Teichschlucht" vom 01.03.2004
 
Bannwald Schwarzahalden-Erweiterung
151 Hektar
Lk Waldshut
Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg über den Bannwald "Schwarzahalden-Erweiterung" vom 13.04.2012 

Biosphärengebiet Schwarzwald:
Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz über das Biosphärengebiet  Schwarzwald vom 04.01.2016 
 
Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald im Post vom 28.11.2024 in diesem Blog

Montag, 16. September 2024

Flächenarrondierung um 3,5 Hektar im Müritz-Nationalpark

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird die Wildnisfläche im Müritz-Nationalpark um 3,5 Hektar vergrößert (Flächenarrondierung).

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands sollen Wildnisgebiet werden. 

Steckbrief
Flächenarrondierung im Müritz-Nationalpark
Fläche: 3,5 Hektar
Neuer Eigentümer: Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern
Kauf: ab 01.01.2021
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Fördervolumen: 22.081 Euro
 
Mit einer Fläche von 32.200 Hektar ist der Müritz-Nationalpark der größte Land-Nationalpark Deutschlands. Die 3,5 Hektar Fläche wird von Privat erworben, um sie dem Wildniszweck zu widmen. Das Flurstück dient der Flächenarrondierung der Naturlandschaftszone des Nationalparks.
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Die Wildnisfläche im Müritz-Nationalpark ist bereits wesentlich größer als 1.000 Hektar. Die anstehende Flächenarrondierung kann deshalb vollständig auf das Zwei-Prozent-Ziel angerechnet werden. 
 

Sonntag, 8. September 2024

Die "Wildnis Hungen" im Westlichen Vogelsberg in Hessen

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird im Stadtwald von Hungen im Bundesland Hessen ein neues Wildnisgebiet entstehen.

Das neue Wildnisgebiet dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Waldwildnis im Stadtwald von Hungen
Fläche: 176 Hektar im Stadtwald von Hungen (Ankauf von Nutzungsrechten)
Neuer Eigentümer: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Kauf: laufend
Bundesland: Hessen
Landkreis: Gießen
Fördervolumen: 4.891.700 Euro
 
Die drei Teilflächen der Wildnis Hungen grenzen direkt an eine Kernfläche im Staatswald an, die von Hessen-Forst vollständig aus der forstlichen Nutzung entlassen wurde.
 
Damit entsteht ein Wildnisgebiet mit einer Fläche von 1.024 Hektar. Damit wird die Mindestgröße von Wildnisgebieten von 1.000 Hektar übertroffen, wie sie im Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung festgehalten ist.
 

 

Sonntag, 1. September 2024

Die Erweiterung des Wildnisgebiets "Jüterbog" in Brandenburg

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird das bestehende Wildnisgebiet "Jüterbog" (7.140 Hektar Wildnis) in Brandenburg erweitert.

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Erweiterung des Wildnisgebiets Jüterbog
Fläche: 0,595 Hektar (Erwerb von Waldflächen zur Erweiterung des Wildnisgebiets Jüterbog)
Neuer Eigentümer: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Kauf: laufend
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Fördervolumen: 4.120,63 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Das Wildnisgebiet Jüterbog hat diese Mindestgröße bereits deutlich überschritten.
 

 

 

Samstag, 24. August 2024

Die "Waldwildnis Thüringer Schiefergebirge"

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird im Thüringer Schiefergebirge ein neues Wildnisgebiet entstehen.

Das neue Wildnisgebiet dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Waldwildnis Thüringer Schiefergebirge
Fläche: Flächenkauf von 318 Hektar Fläche im Naturschutzgebiet "Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen"
Neuer Eigentümer: Stiftung Naturschutz Thüringen
Kauf: laufend
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Fördervolumen: 3.164 337 Euro
 
Die Fläche liegt innerhalb des 1.303 Hektar großen Naturschutzgebiets "Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen".
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Perspektivisch kann hier ein über 1.700 Hektar großes Wildnisgebiet entstehen.

 

Mittwoch, 14. August 2024

Das neue Wildnisgebiet "Aschhorner Moor" bei Stade in Niedersachsen

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird im Aschhorner Moor bei Stade in Niedersachsen ein neues Wildnisgebiet entstehen.

Das neue Wildnisgebiet dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Wildnisgebiet Aschhorner Moor
Fläche: Flächenkauf von 471 Hektar, auf 74 Hektar davon zusätzlich Ankauf von Nutzungsrechten
Neuer Eigentümer: Deutsche Wildtier Stiftung
Kauf: laufend
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Fördervolumen: 5.344.308 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Bei Moorflächen - wie hier vorliegend - sind 500 Hektar ausreichend. Durch den weiteren Zukauf von Flächen soll dieser Wert in der Zukunft erreicht werden. 
 

 

Samstag, 3. August 2024

Wildnisfläche im Wildnisgebiet "Westlicher Vogelsberg" in Hessen wird vergrößert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird das bestehende Wildnisgebiet "Westlicher Vogelsberg" in Hessen durch Flächen des Stadtwaldes von Hungen erweitert.

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Erweiterungsfläche Wildnis Hungen
Fläche: Kauf von Nutzungsrechten auf 176 Hektar (Vergrößerung der bestehenden Wildnisfläche Westlicher Vogelsberg auf 1.024 Hektar),
Neuer Eigentümer: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Kauf: laufend
Bundesland: Hessen
Landkreis: Gießen
Fördervolumen: 4.891.700 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Das Wildnisgebiet Westlicher Vogelsberg hat die Mindestgröße nun erreicht.
 

 

Donnerstag, 25. Juli 2024

Wildnisfläche im Wildnisgebiet "Grünhaus" in Brandenburg wird vergrößert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird das bestehende Wildnisgebiet "Grünhaus" (942 Hektar Wildnis) in Brandenburg erweitert. Grünhaus ist eine Bergbaufolgelandschaft.

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Erweiterungsfläche Grünhaus Ost
Fläche: 253 Hektar (Vergrößerung der bestehenden Wildnisfläche Grünhaus-Ost auf 1.195 Hektar),
Neuer Eigentümer: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Kauf: laufend
Bundesland: Brandenburg
Landkreise: Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz
Fördervolumen: 3.861.500 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Das Wildnisgebiet Grünhaus-Ost hat die Mindestgröße nun erreicht.

Samstag, 13. Juli 2024

Wildnisfläche im Zeitzer Forst in Thüringen wird vergrößert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird die Wildnisfläche im Zeitzer Forst vergrößert (Wildnisarrondierung).

Die Erweiterung dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands sollen Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Flächenarrondierung im Zeitzer Forst
Fläche: 8 Hektar
Neuer Eigentümer: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Kauf: bis 30.06.2024
Bundesland: Thüringen
Stadtkreis: Stadt Gera
Fördervolumen: 116.864 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Die Wildnisfläche im Zeitzer Forst umfasst zur Zeit auf dem Gebiet des Bundeslandes Sachsen-Anhalt 800 Hektar und auf dem Gebiet des Freistaats Thüringen 188 Hektar. Das sind insgesamt 988 Hektar. Durch die neue Fläche mit einer Größe von 8 Hektar umfasst das Wildnisgebiet Zeitzer Forst nun 996 Hektar. Damit fehlen jetzt noch vier Hektar bis zu den 1.000 Hektar Fläche, die für ein anerkanntes Wildnisgebiet erforderlich sind. 

Mittwoch, 3. Juli 2024

Wildnisfläche im Müritz-Nationalpark wird vergrößert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird die Wildnisfläche im Müritz-Nationalpark vergrößert (Flächenarrondierung).

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands sollen Wildnisgebiet werden. 

Steckbrief
Flächenarrondierung im Müritz-Nationalpark
Fläche: 85,4 Hektar*
Neuer Eigentümer: Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern
Kauf: bis 31.10.2024
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Fördervolumen: 789.000 Euro
 
*Die 85,4 Hektar Fläche hat die Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern von den Evangelisch-Lutherischen Kirchen übertragen bekommen. Im Gegenzug hat die Stiftung eine Fläche von 67,5 Hektar außerhalb des Müritz-Nationalparks gekauft und diese Fläche an die Kirchen übertragen.  
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Die Wildnisfläche im Müritz-Nationalpark ist bereits wesentlich größer als 1.000 Hektar. Die anstehende Flächenarrondierung kann deshalb vollständig auf das Zwei-Prozent-Ziel angerechnet werden. 
 
Der Müritz-Nationalpark ist mit einer Fläche von 32.000 Hektar der größte Waldnationalpark Deutschlands.

Montag, 24. Juni 2024

Wildnisgebiet "Zerweliner Heide" in Brandenburg wird erweitert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird das bestehende Wildnisgebiet "Zerweliner Heide" (791 Hektar Wildnis) in Brandenburg erweitert.

Die Erweiterungsfläche dient auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.

Steckbrief
Erweiterungsfläche Zerweliner Heide
Fläche: 101 Hektar (Vergrößerung der bestehenden Wildnisfläche auf 892 Hektar), (direkt nordöstlich angrenzend an die bestehende Wildnisfläche)
Neuer Eigentümer: WWF Deutschland
Kauf: bis 30.11.2024
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Fördervolumen: 2.937.600 Euro
 
Das Zwei-Prozent-Ziel sieht zusammenhängende Wildnisflächen mit einer Mindestgröße von 1.000 Hektar vor. Das Wildnisgebiet Zerweliner Heide muss deshalb zukünftig noch einmal erweitert werden.  

Samstag, 15. Juni 2024

Wildnisgebiet "Heidehof" in Brandenburg wird erweitert

Mit Mitteln aus dem von der Bundesregierung eingesetzten Wildnisfonds wird das bestehende Wildnisgebiet "Heidehof" (2.100 Hektar Wildnis) in Brandenburg um drei Flächen erweitert. 

Die Erweiterungsflächen dienen auch dem Zwei-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands soll Wildnisgebiet werden.
 
1. Heidehof Stülpe
Fläche 211 Hektar
direkt östlich angrenzend an das bestehende Wildnisgebiet "Heidehof", Randbereich ehemaliger Truppenübungsplatz Heidehof
Neuer Eigentümer: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Kauf: Dezember 2023
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Fördervolumen: 4.145.707 Euro
 
2. Heidehof Stülpe/Holbeck
Fläche 391 Hektar
östlich des bereits bestehenden Wildnisgebiets "Heidehof"
Neuer Eigentümer: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Kauf: Dezember 2023
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow Fläming
Fördervolumen: 6.373.632 Euro
 
3. Arrondierung Heidehof
Fläche 73 Hektar
Neuer Eigentümer: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow Fläming
Fördervolumen: 627.224,66 Euro

Mittwoch, 21. Februar 2024

Wildnisgebiet im Naturschutzgebiet "Siebengebirge" bei Bonn ist im Jahr 2023 981 Hektar groß

Im Jahr 2023 fand ein Besuch eines vom Europarat beauftragten Experten sowie einer Expertin im Naturschutzgebiet "Siebengebirge" statt mit dem Ziel, die Erneuerung des im Jahr 2024 auslaufenden Europadiploms vorzubereiten.

Gemäß dem Bericht zu diesem Besuch ist das Wildnisgebiet im Naturschutzgebiet Siebengebirge nun bereits 981 Hektar groß.

Die 981 Hektar teilen sich wie folgt auf:

532 Hektar Wildnisgebiet des Verschönerungsvereins Siebengebirge (2010)

208 Hektar Forst NRW

93 Hektar NRW Stiftung

50,9 Hektar Vergrößerung des Wildnisgebiets des Verschönerungsvereins Siebengebirge (2022) 

106 Hektar Wald der Stadt Bad Honnef (2023)

Geplant ist eine weitere Vergrößerung des Wildnisgebiets des Verschönerungsvereins Siebengebirge um 31,1 Hektar. Damit würde das Wildnisgebiet die Mindestgröße für Wildnisgebiete der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt von 1.000 Hektar übertreffen.

Weitere Informationen

Dienstag, 13. Februar 2024

Naturschutzgebiet "Waldhof-Standorfsberg bei Grüsselbach" - eine Kernzone des Biosphärenreservats Rhön

Das Bundesland Hessen hat mit Datum vom 26.01.2023 die Verordnung über das Naturschutzgebiet "Waldhof-Standorfsberg bei Grüsselbach" geändert (Staatsanzeiger für das Land Hessen, Nr. 10/2023 vom 6. März 2023).

Dieses Naturschutzgebiet ist in Teilen jetzt auch eine Kernzone des Biospährenreservats Rhön. Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von 310,51 Hektar. Das Naturschutzgebiet gliedert sich in eine Kernzone mit einer Fläche von 187,82 Hektar und eine Pflegezone mit einer Fläche von 122,69 Hektar. 

In der Kernzone finden keine forstlichen Nutzungen statt. Bis Ende 2023 waren noch pflegende Eingriffe erlaubt. Nadelholz darf jedoch weiterhin genutzt werden, wenn die Entnahme dem Schutz angrenzender Privatwälder dient. 

Weitere Informationen
Das UNESCO-Biosphärenreservat "Rhön" im Post vom 23.03.2025 in diesem Blog